Dienstag, 31. Januar 2012

Tutorial: Herstellung einer Zucker-Hibiskus-Blüte

Vor kurzem habe ich ja gleich zwei Torten mit selbstgemachten Zucker-Hibiskus-Blüten gemacht. Diese Blüten sind recht einfach herzustellen, dauern auch bei weitem nicht so lange wie eine Rose (da sie nur 5 statt 18 Blätter haben) und sehen einfach super aus.
Deshalb dachte ich mir, ich schreibe mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für euch.

Um eine solche Blüte herzustellen, benötigt man folgende Utensilien:


Hibiskus-Ausstecher Größe M
Hibiskus-Veiner
Blütenpaste
Puderfarbe in der gewünschten Farbe
Kokosfett
Staubgefäße in rosa und gelb
Floristenband in grün und weiß
24g Blumendraht weiß
Balltool Größe M
Lebensmittelkleber
Celboard
Schaumstoffpad
Ausrollstab klein
Schere
Frischhaltefolie
kleiner Pinsel

Das sieht jetzt erstmal nach sehr viel Equipment aus, allerdings sind die meisten Sachen einmalige Anschaffungen, die man danach immer wieder benutzen kann. Alle Utensilien kann man bei Caros Zuckerzauber bzw bei Torten-Kram bestellen.


TIP: Beim Arbeiten mit weißer Blütenpaste oder Fondant hat man gerne schnell Fussel in der Paste. Um das zu vermeiden, am besten keine dunkle Kleidung tragen.

- Den Draht in ca 12 cm lange Stücke schneiden
- Etwas Blütenpaste aus der Packung nehmen und weichkneten
TIP: Blütenpaste wird sehr schnell fest, nicht benötigte Paste deshalb immer sofort in Frischhaltefolie einpacken.
- Das Celboard bei einer Einkerbung etwas einfetten
- Ein Haselnussgroßes Stück Blütenpaste darauf ca 1 mm dick ausrollen
- Mit dem Ausstecher (ich nehme immer die kleinste Größe) das erste Blatt ausstechen

- Ein Stück Draht in den Kleber tauchen und vorsichtig in die dicke Einkerbung auf der Rückseite einführen

- Dann das Blatt in den Veiner legen und vorsichtig andrücken, so hat man schon die typische Blattstruktur

- Nun bitte das Blatt sehr vorsichtig aufnehmen und auf dem Schaumstoffpad ablegen.
- Mit dem Ball Tool über den Rand fahren, dadurch bekommt man eine schöne Wellung

- Auf diese Weise mindestens 5 Blätter pro Blüte herstellen

- Die fertigen Blätter dann am besten über Nacht trocknen lassen


TIP: Immer ein paar Reserveblätter herstellen, da die fragilen Blätter sehr schnell kaputt gehen können.
edit, TIP: beim Trocknen der Blütenblätter darauf achten,dass sie sich nach außen neigen,sprich mit der schönen Seite nach unten in den Blattformer,dann wirken sie noch realistischer (diesen tollen Tip habe ich von Sonja bekommen, das werde ich bei den nächsten Blumen dann auch selbst beherzigen :).

- Am nächsten Tag können die Blumen gebunden werden. Dafür macht man zuerst die Blütenstempel fertig.
- Die rosa und gelben Staubgefäße in der Mitte durchschneiden und einen ca 25 cm langen weißen Floristenbandstreifen der Länge nach halbieren.

- 5-6 rosa Staubgefäße an ein ca 14 cm langes Drahtstück halten und mit dem weißem Floristenband zusammenbinden.

 Nach ca 1 cm die gelben Staubgefäße miteinbinden. Die oberen ca 2 cm mit Puderfarbe kolorieren.

- Die getrockneten Blütenblätter nun auch kolorieren, dabei vom Blattansatz zur Blattmitte heller werden.

Das grüne Floristenband auch der Länge nach teilen.

Nun die Blütenblätter etwas einknicken und das erste Blatt mit dem grünen Band umwickeln. So postionieren, wie es werden soll und danach die nächsten Blätter jeweils einzeln anbinden.



Ich hoffe, ich habe die Anleitung so geschrieben, dass es jeder verstehen kann, ansonsten einfach melden. :)

Mittwoch, 25. Januar 2012

Buch-Tip: Party Törtchen von Mich Turner

Als Frau verfalle ich ja ganz gerne mal dem Kaufrausch. Allerdings weniger bei Schuhen oder Kleidung, sondern bevorzugt bei Backzubehör. :D
Besonders bei Back- bzw. Tortendekorationsbücher kann ich selten widerstehen. So habe ich mir mittlerweile eine größere Bücher-Sammlung über Motivtorten, Cupcakes oder Macarons von Betty Schliephake-Burchardt, Peggy Porschen oder Mich Turner etc zugelegt.
Deshalb dachte ich mir, ich stelle euch ein paar der Bücher mal vor.

Anfangen wollte ich mit einem meiner liebsten Backbücher Party Törtchen von Mich Turner.

In diesem Buch geht es hauptsächlich um kleine Törtchen, aber auch ausgewachsene Torten kann man dort entdecken. Für alle Anlässe von Hochzeit, Weihnachten oder Kindergeburtstag gibt es tolle Ideen.
Außerdem werden nicht nur ein paar Techniken mit Fondant, Royal Icing oder Modelierschokolade erklärt, es gibt auch einige sehr gute Kuchengrundrezepte. Vom Layout her ist das Buch auch sehr ansprechend und bei den großen Bildern bekommt man gleich richtig Lust zum Backen.



Dem aufmerksamen Leser wird eventuell auffallen, dass ich die Törtchen von der Titelseite letztes Frühjahr schonmal nachgebacken habe. Bei mir sahen sie dann so aus:


Im Inneren dieser Törtchen habe ich ein anderes Rezept aus dem Buch ausprobiert und zwar diesen Limonen-Kokos-Kuchen.
Dieser Kuchen ist wirklich seeeehhhr lecker und auch relativ einfach nachzubacken. Dadurch dass er sehr saftig und mit einer leichten (geschmacklich, nicht auf die Kalorien bezogen :D) Creme gefüllt ist, eignet er sich auch sehr gut als Basis für eine Motivtorte.

Gestern habe ich eine neues Rezept nachgebacken und zwar diesen Dattelkuchen mit geriebenen Äpfeln und Ingwer:

Irgendwie ist mein Kuchen sehr viel dunkler als im Buch, ich vermute, das liegt an dem sehr dunklen Muscovado-Zucker, den ich benutzt habe. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass der Zucker mit der Butter erst in einem Topf geschmolzen wird und nachdem diese Masse etwas abgekühlt ist, kommen die anderen Zutaten dazu.


Dadurch schmeckt er ganz wunderbar karamellig und durch die vielen Früchte auch unglaublich saftig.


 Fazit: Dieses Buch kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.
So, ich hör dann mal auf mit schreiben und schau mir lieber das Buch nochmal an und kuck, welches Rezept ich als nächstes ausprobier. :)

Sonntag, 22. Januar 2012

Rezept für Himbeer-Mascarpone-Torte auf Eierlikörkuchen

Hello Ihr Törtchenliebhaber!
Gestern habe ich ja diese unglaublich leckere Himbeer-Mascarpone-Torte gemacht und jetzt wollte ich euch noch an diesem tollen Rezept teilhaben lassen.

Wenn ihr übrigens auch gerne einmal solch eine Torte backen möchtet, aber noch gar keine Idee habt, wie ihr mit Fondant und Co. umgehen sollt, schaut doch mal auf meiner Kursseite mybackkurs.de vorbei, dort biete ich neben Fondant-Basic-Kursen auch noch andere spannende Kurse an.


Als Grundlage habe ich einen Eierlikörkuchen genommen, den ich noch etwas abgeändert habe. Das Original-Rezept habe ich von der Tortentante abgeschaut.)

Eierlikör-Baileyskuchen

6 Eier
2 Pck. Vanillezucker
250 gr Puderzucker
125 ml Öl
200 ml Eierlikör
50 ml Baileys
(im Originalrezept steht 250 ml Eierlikör, mit Baileys schmeckts aber NOCH besser)
250 gr Mehl
1 Pck. Backpulver

Den Ofen auf 165 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen.
Die Eier schaumig rühren, dabei den Puderzucker und Vanillezucker einrieseln lassen und solange rühren, bis eine helle, schaumige Masse entstanden ist. Das Öl mit den Likören mischen und abwechselnd mit dem Mehl und Backpulver in die Eiermasse einrühren. In eine am Boden und den Seiten mit Backpapier ausgelegte 28er Springform geben und ca 60-70 Minuten backen. 
Wenn man mit der Hubbelfrei-Methode backt, wird der Kuchen ganz gleichmäßig und man hat keinen Hügel auf dem Kuchen. Dann muss der Kuchen ca 20-30 Minuten länger backen als oben angegeben.
Dieser Kuchen ist ganz wunderbar fluffig, fast wie Biskuit, schmeckt dank der Liköre wunderbar aromatisch und schmeckt auch ohne Füllung schon köstlich. Wenn man ihn einen Tag ruhen lässt, kann man ihn auch wunderbar schneiden und für eine Motivtorte vorbereiten. 

Am nächsten Tag habe ich den Boden nach der fondanttauglichen Methode geschnitten, da wenn die Fruchtfüllung mit dem Fondant in Berührung kommen würde, der Fondant sich auflösen würde.
Das sieht dann in etwas so aus:



Die Rezepte für die Füllung habe ich aus dem Torten-Forum, allerdings etwas abgeändert, weil es für diese Torte so besser passt.

Himbeer-Mascarpone-Füllung

350 gr Himbeeren (TK)
350 gr Mascarpone
60 gr Zucker
1 Pck. Vanillezucker
350 gr Sahne
1 Sahnesteif
1 Pck. gemahlene Gelatine

Himbeeren auftauen lassen und Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Inzwischen Mascarpone mit den Zuckern zu einer glatten Creme verrühren und die Sahne mit Sahnesteif steifschlagen. Die Gelatine im Topf schmelzen (nicht kochen lassen!), einen Löffel Mascarponecreme in die Gelatinemasse geben und mit einem Schneebesen gut verrühren. Noch 2-3 Löffel Creme in die Masse geben und zum Schluss die Gelatine-Masse komplett in die Mascarpone-Creme geben und gut verrühren. Nun die geschlagene Sahne unterheben und die Himbeeren unterrühren.
Jetzt kann der Kuchen mit der Creme gefüllt werden und alles für einige Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen. 
Inzwischen kann schon die Weiße Ganache zum späteren Einstreichen hergestellt werden.


Weiße Schokoladenganache
200 gr Sahne
400 gr weiße Schokolade
Schokolade in kleine Stücke brechen und in eine Schüssel geben
Sahne zum Kochen bringen, Topf vom Herd nehmen und Schokolade dazugeben und so lange umrühren, bis sich die ganze Schokolade aufgelöst hat. Falls sich ein paar Stückchen nicht aufgelöst haben, Topf erneut erwärmen, dazu ständig umrühren, damit die Ganache nicht anbrennt. Komplett auskühlen lassen, am besten über Nacht. Nicht im Kühlschrank lagern!

Vor dem Verarbeiten muss die weiße Ganache noch aufgeschlagen werden, damit sie streichfähig ist. Dafür erst eine Hälfte der Ganache aufschlagen, bis sie eine cremige Konstistenz wie Nutella hat. Mit der aufgeschlagenen Creme die Torte oben und unten einstreichen. Dafür nimmt man am besten eine Teigkarte und einen Drehteller. Die Torte für ca 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Ganacheschicht fest wird. Die restliche aufgeschlagene Ganache mit der restlichen unaufgeschlagenen Ganache verrühren und geg. noch etwas aufschlagen. Nun eine zweite Schicht Ganache auf die Torte auftragen. 
Durch das zweimalige Ganachieren werden zuerst die Krümel gebunden und die ganze Torte viel glatter.

Anschließend kann die Torte mit Fondant eingedeckt werden.

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachbacken!

Samstag, 21. Januar 2012

Himbeer-Mascarpone-Torte mit Cricut-Cake-Deko

Vor 4 Tagen hatte mein Papa Geburtstag und ich hatte Gelegenheit, mal wieder eine neue Torte auszuprobieren. Bei diesem Kuchen war wirklich alles neu: Neues Teigrezept (ein unglaublich leckerer Eierlikör-Baileys-Kuchen), eine neue Füllung (Himbeer-Mascarpone-Sahne, auch unglaublich lecker) und eine Himbeerganache unter den Fondant.

Wenn ihr übrigens auch gerne einmal solch eine Torte backen möchtet, aber noch gar keine Idee habt, wie ihr mit Fondant und Co. umgehen sollt, schaut doch mal auf meiner Kursseite mybackkurs.de vorbei, dort biete ich neben Fondant-Basic-Kursen auch noch andere spannende Kurse an. 

Außerdem habe ich die erste Torte mit Dekoration von der Cricut Cake dekoriert.
Was auch noch neu war: Ich habe zum ersten Mal eine Fondanttorte mit viel Füllung gemacht und habe deshalb die fondanttaugliche Methode von der Tortentante gemacht.
Dabei wird nach dem Backen zuerst der Teigrand abgeschnitten, dann um den unteren Boden ein Tortenring gelegt und der Rand wieder eingesetzt.
Als nächstes kommt die Füllung und der zweite Boden rein und nach der zweiten Füllung kommt der Deckel drauf.


Nachdem die Torte über Nacht fest werden durfte, hab ich sie mit einer Himbeerganache eingestrichen.

Nun kam der Fondant über den Kuchen.


Die Dekoration hatte ich schon am Tag vorher gemacht.
Nachdem ich letzte Woche die Cricut Cake ja schomal getestet hatte, habe ich mich dieses Mal gleich an einen ganzen Schriftzug gewagt. Ich hatte gelesen, dass es sinnvoll ist, die Blütenpaste-Fondant-Masse bereits einen Tag vorher auszurollen und einzupacken. So habe ich es dann auch gemacht. Nach dem Tag Ruhezeit war die Masse dann etwas fester und ließ sich mit der Cricut problemlos ausschneiden. Danach habe ich die nicht benötigte Masse abgemacht und die ganze Schneidematte mit dem Schriftzug wieder in Frischhaltefolie eingepackt. Erst heute vormittag habe die den Schriftzug mit einem Messer vorsichtig abgemacht und direkt auf der Torte positioniert.


Ich hab euch auch mal ein Foto gemacht, wo man das Innere der Torte sieht. Leider sieht der Schnitt etwas unsauber aus, aber man  kann gut erkennen, dass es einen Teigrand gibt.
Himbeer-Mascarpone in Eierlikörkuchen werd ich jetzt sicher öfter machen, der Kuchen war soo lecker. Das fanden auch meine Eltern, meine Schwester und mein Mann und zu fünft haben wir gut die Hälfte davon aufgegessen. Von einer 16-Stücke-Torte wohlgemerkt.

Sonntag, 15. Januar 2012

Juhu, meine erste regelmäßige Leserin!

Nun habe ich meinen kleinen Törtchenblog schon einige Monate und seit wenigen Tagen habe ich meine erste regelmäßige Leserin! :) *freu*

Willkommen Nelli im Törtchenhome!

Donnerstag, 12. Januar 2012

Meine ersten Versuche mit der Cricut Cake

Ich hatte meine ersten Tests mit der Cricut Cake ja schon länger angekündigt, bin aber bisher leider nie dazugekommen. Heute habe ich mir dann endlich die Zeit genommen und meine Cricut erstmals an den Strom gehängt.

Im Cricut Cake-Paket ist eine Cartridge enthalten, die "Cake Basics". Man kann aus sehr vielen Motiven, Sprüchen und Möglichkeiten auswählen, wenn man allerdings andere Motive haben möchte, muss man zusätzliche Cartridges kaufen.
Wenn ich mich näher mit der Cricut beschäftigt habe, werde ich vermutlich noch weitere Cartridges bestellen. Dann aber sicher wieder bei Amazon.COM, wo z. B. die "Elegant Cakes" nur rund 20$ kostet, im Gegensatz zu Amazon.DE, wo diesselbe Cartridge 60€ kostet.

So, nun also zu meinem ersten Testlauf. Im Vorfeld habe ich Bettys blog zum Thema Cricut Cake studiert und mir gleich ein paar Anregungen geholt. Sie empfiehlt z.B. eine Nudelmaschine zum Ausrollen und das hat wirklich super funktioniert. Ich habe -wie sie auch- 1/3 Blütenpaste mit 2/3 Modelierfondant verknetet, dünn ausgerollt und dann mit der Nudelmaschine immer dünner gerollt.
Ich hatte schon befürchtet, dass die Masse in der Nudelmaschine kleben bleibt, aber mit dem Puderzucker auf der Unterseite (den ich sowieso immer zum Ausrollen benutze), hat das wunderbar funktioniert.
Entschuldigt bitte die Foto-Qualität, ich habe einfach nur ein paar Handy-Bilder gemacht.


Dann konnte es endlich losgehen. Die beigelegte Arbeitsmatte muss man gut fetten (z.B. Palmin) und die 1/2-1 mm dünn ausgerollte Masse auf der Matte positionieren. Laut der Anleitung sollte man die Zuckermasse unten links auf der Schneidematte ausrichten, also entweder ist das in den USA anders herum oder ich hab da irgendetwas falsch verstanden, die Schneideklinge hat nämlich schön nur die obere rechte Ecke geschnitten. 
Learning by doing. :D
Es ist sehr wichtig, dass sich keine Luftblasen unter der Masse befinden, hierfür mit dem Glätter mehrmals über die Masse fahren, dadurch haftet sie auch besser auf der Matte (beim nächsten Mal werd ich diesen Tip auch selbst berücksichtigen, bei mir hätte die Masse wirklich besser haften können). Beim nächsten Arbeitsschritt bin ich wieder einer Empfehlung von Betty gefolgt und habe die ausgerollte Masse für 10 Minuten in den Tiefkühler. Danach soll sie sich nicht mehr so schnell verziehen.
Noch ein Tip: Die Cricut kann auch deutsch, bei "Settings" kann man einfach die Sprache umstellen.
Man kann auch noch die Geschwindigkeit ("speed") und den Druck ("pressure") einstellen, ich hatte beides bei 3.

Die Handhabung der Cricut Cake ist im Prinzip recht simpel (sofern man vorher ausführlich die Gebrauchsanweisung gelesen hat, die auch auf deutsch beigelegt ist). Die gefettete Arbeitsmatte mit der ausgerollten und leicht tiefgekühlten Zuckermasse wird an die Cricut angelegt und man muss die "load mat"-Taste drücken. Dadurch zieht die Maschine die Matte ein. Dann muss man im Prinzip nur noch ein Sympol anklicken und auf "Cut" drücken.
Z.B. einen Regenschirm, yay mein allererstes Cricut Cake Motiv.
Der Regenschirm wurde gleich recht gut geschnitten, wobei der wirklich sehr dünne Stiel das Runternehmen etwas schwierig gemacht hat. Leider sind die schönsten Motive auch die Fragilsten. Aber mit mehr Übung wird das auch noch klappen.

 SWEET!!!

Als nächstes habe ich einen Stern in 2 inch gemacht.

 Hier sieht man meine Sammlung der heutigen Motive, neben den 2inch-Stern habe ich auch noch einen 3inch-Stern gemacht.

Alles noch recht verbesserungswürdig, aber für den Anfang bin ich ganz zufrieden.
Generell würd ich sagen, dass die Cricut Cake eine tolle Maschine ist, mit der man Sachen ausschneiden kann, die man ohne sie niemals hinbekommen würde.
Ich freu mich schon, meine erste Torte damit zu dekorieren.

Wer von euch hat denn auch eine Cricut Cake und was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht?

Mittwoch, 11. Januar 2012

Fondanttorte mit Hibiskus und Schrift

Im Moment gehts rund in meiner Küche und die Kitchenaid steht fast nicht mehr still.
Neues Jahr - viele neue Geburtstage. :)

Gestern gabs mal wieder eine Schokoladen-Kirsch-Torte, die ich mit einer Vollmilchganache überzogen und mit weißem Fondant eingedeckt habe.



Die Blüte habe ich aus Blütenpaste mit einem Hibiskus-Ausstecher und einem Hibiskus-Veiner (zum Blattstruktur einprägen) hergestellt. Die Sachen hatte ich mir schon vor einiger Zeit bestellt und jetzt endlich mal ausprobiert.


Mir gefällt die Blüte für den ersten Versuch schon richtig gut und den Hibiskus werde ich jetzt sicher öfter machen. Vor allem weil sie mit 5-6 Blütenblätter um einiges schneller und einfacher herzustellen sind als eine Rose mit 18-28 Blütenblätter.


Die Schrift habe ich aus Royal Icing mit einem Spritzbeutel aufgespritzt und da ich doch recht viel Text hatte, habe ich eine neue Technik angewandt: Den Text habe ich mit dem Computer in einer schönen Schreibschrift geschrieben, ausgedruckt und mithilfe von Transparentpapier abgepaust.

  Das Transparentpapier habe ich dann auf die Torte gelegt und mit einer Nadel die Umrisse der Schrift in den Fondant gestochen. Diese Umrisse habe ich dann einfach mit der Spritztülle nachgefahren.
Ich denke alles in allem ist die Torte ganz hübsch geworden oder was meint ihr?
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