Donnerstag, 21. November 2019

Rudi Rentier Spekulatius Cupcakes

Servus!

Ja mich gibt es noch! :)
Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, sieht eh regelmäßig neue Fotos meines süßen Lebens. Nur hier auf dem Blog schaue ich zur Zeit nur noch sporadisch vorbei.


Vor kurzem habe ich mal wieder eine Pop up Bakery in Wien abgehalten und da gab es unter anderem Rudi Rentier Cupcakes. Im Inneren versteckte sich mein Lieblings-Vanilleteig mit einer Bratapfel-Füllung und als Topping zauberte ich eine Spekulatiuscreme. Da uuuuunglaublich viele Leute danach gefragt hatten, hier nun mein Rezept für euch.


Rudi Rentier Cupcakes
Bratapfel mit Spekulatiuscreme
für ca. 20 Stück

Für den Teig:
80g weiche Butter
280g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
240g Mehl
1 Essl. Backpulver
1/4 Teel. Salz
2 große Eier
240ml Vollmilch

Den Backofen auf 190°C (Umluft 170°C) vorheizen. Die Papierförmchen in die Mulden eines Muffinsblechs setzen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit der Küchenmaschine (oder Handrührgerät) bei niedriger Geschwindigkeit vermischen, bis eine sandige Masse entstanden ist.
Eier und Milch verquirlen. Drei Viertel davon langsam unter die sandige Masse rühren, bis alles gut verbunden ist. An den Schüsselwänden haftende Zutaten mit einem Teigschaber lösen. Die restliche Eiermilch zugießen und alles bei mittlerer Geschwindigkeit zu einem glatten Teig verrühren.
Die Papierförmchen zu 2/3 mit Teig füllen. Im Backofen (Mitte) in 20-21 Minuten goldgelb backen, Stäbchentest nicht vergessen. Kurz auskühlen lassen, dann aus dem Blech lösen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Bratapfelfüllung:
1 großer säuerlicher Apfel (z.B. Braeburn)
2 Essl. Apfelsaft/Wasser
1 gestrichene Essl. braunen Zucker
1 Msp. Zimt
1/2 Teel. Vanilleextrakt

Apfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Apfelstücke mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben und 5-8 Minuten mit Deckel köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind, aber noch nicht zerfallen. Zum Schluss ohne Deckel köcheln lassen, damit die Flüssigkeit verdampft. Auskühlen lassen.

Für das Frosting: 
100g Gewürz-Spekulatiuskekse
300g Sahne
50g Butter zimmerwarm
125g Mascarpone
80g Puderzucker
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker

Kekse in eine Schüssel geben und mit einem dicken Glas oder ähnlichem zerdrücken. 150 gr Sahne einmal kurz aufkochen und die Brösel darin auflösen. Mit den restlichen 150gr Sahne vermischen und im Kühlschrank auf Kühlschranktemperatur runterkühlen lassen. 
Butter schaumig schlagen. Mascarpone, Vanillezucker und Puderzucker dazugeben und verrühren. Kekssahne zusammen mit Sahnesteif steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben.

Fertigstellung:

Aus jedem Muffin ein 1,5 x 1,5 cm großes Loch schneiden und ein paar Apfelstücke hineingeben. Das herausgeschnittene Stück Muffin wieder auflegen und geg. vorher etwas zuschneiden.
Creme in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und auf die Cupcakes spritzen.

Für die Dekoration:
rote Smarties o.ä.
kleine runde Kekse
Mini Salzbrezn
Zucker-Augen
Lebensmittelkleber oder Royal Icing zum Kleben

Die roten Smarties mit Lebesnmittelkleber oder (noch besser) Royal Icing mittig an den kleinen runden Keksen festkleben und trocknen lassen. Nun Zuckeraugen mit Kleber/Icing auf die Mini Salzbrezn kleben für das Geweih. 

Auf jeden Cupcakes einen runden Keks mit Smartie festdrücken und darüber zwei Brezn mit Augen. 




Sonntag, 30. Juni 2019

Rezept: Limetten-Mascarpone-Torte mit dem weltbesten Biskuit

Bist du auch schon länger auf der Suche nach dem perfekten Biskuit-Rezept? Am besten ohne das lästige Eier trennen? Dann habe ich jetzt die Lösung für dich.
Vor einiger Zeit habe ich von Michelle von Cake Diva ein geniales supereinfaches Biskuit-Rezept bekommen und habe sie nun gefragt, ob ich es an euch weitergeben darf. ;) Schaut auch unbedingt mal bei ihrer Seite vorbei, ihre Zuckerkunst ist der Wahnsinn. <3


Gebacken habe ich diese Torte mit dem besten Biskuit, weil ich mal einen Geode Cake (so nennt man die Torten mit den Kristallen) mit der Concrete Cake Technik (ein weiterer Tortentrend: Beton-Optik) austesten wollte.

Und zwar weil...Trommelwirbel...ich den Geode Concrete Cake ab Herbst als Kurs geben werde!

Wenn du also gerne lernen möchtest, wie man eine Torte in edler Betonoptik mit Geode-Kristallen herstellt (natürlich ALLES essbar) und zum ersten Termin am 16.11.2019 (in Wien, Termine für München folgen bald) noch nichts vorhast, freue ich mich auf deine Buchung.

Hier findest du alle weiteren Details zu diesem neuen Kurs. 
Wenn du dich anmelden möchtest oder noch Fragen zu dem Kurs hast, schreib mir einfach eine kurze mail an home(at)mybackkurs.at

Ich würde übrigens nicht zu lange überlegen, ich habe nämlich bereits einige Vor-Reservierungen und in Wien dafür auch nur nur 8 Plätze insgesamt frei. ;) Nachdem ich gestern meine vorgemerkten Teilnehmer angeschrieben habe, sind jetzt schon nur noch 4 Plätze frei.



Gefüllt haben ich den Biskuit dieses Mal mit einer Limetten-Füllung aus selbstgemachten Limecurd und Mascarpone. Diese Füllung habe ich schon etliche Male als Zitronenfüllung mit Frischkäse gemacht, aber bei den aktuell megaheißen Temperaturen hatte ich einfach Lust auf Limetten. Ihr könnt diese Torte anstatt mit der Limettentränke übrigens auch mit einer Rum-Limetten-Tränke füllen und etwas Minze einarbeiten und schon habt ihr eine Mojito-Torte.
Jetzt fragt gerade mein Mann, warum ich das nicht gemacht habe. :D


Ansonsten ist der Biskuit natürlich auch für jede andere Füllung geeignet, ich fülle ihn z.B. sehr gerne mit Erdbeer-Mascarpone-Creme oder Himbeer-Mascarpone-Creme.

Noch ein kleiner Tipp für alle Kuchen, aber insbesondere für die fluffigen Biskuitböden:

Idealerweise verarbeitet ihr euren Kuchen erst einen Tag nach dem Backen und nicht direkt danach.
Wenn ihr den Kuchen gleich nach dem Auskühlen schneidet, bröselt er erheblich mehr als an Tag 2.


Limetten-Mascarpone-Torte auf Biskuit
für eine 15cm Torte

Für den Biskuit:
4 Eier L
170g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Teel. heißes Wasser
170g Mehl

Eier, Zucker, Vanillezucker und heißes Wasser 20-25 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Inzwischen den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei 15cm Backformen am Boden mit Backpapier auslegen. Das Mehl in drei Runden auf die Eiermasse sieben und mit dem Schneebesen jeweils sehr vorsichtig unterheben. Masse auf die beiden Formen verteilen und in ca 25 Minuten goldbraun backen, bis beim Stäbchentest kein feuchter Teig mehr haftet.

Für das Limecurd:
60g Zucker
1 Ei L
40 ml Limettensaft (1 Limette)
Schale von 1,5 Bio-Limetten
25g weiche Butter 

Zucker, Ei, Limettensaft und Schale in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis die Masse eindickt. Die Creme soll nicht zu heiß werden oder kochen, da das Ei sonst quasi zu Rührei wird. Vom Herd nehmen, Butter dazugeben und mit dem Schneebesen einrühren. Kühl stellen.
Im Kühlschrank ca 1 Woche haltbar, schmeckt übrigens auch phänomenal aufs Brot.

Für die Limetten-Tränke:
40g Zucker
40g Wasser
40g frischer Limettensaft

Zucker und Wasser in einen Topf geben und einmal aufkochen, damit alle Zuckerkristalle gelöst sind. Vom Herd nehmen, Limettensaft dazugeben und auskühlen lassen.

Für die Füllung: 
65g weiche Butter
10g Puderzucker
Schale von 1 Bio-Limette
80g Limecurd (Raumtemperatur)
80g Mascarpone

Butter mit Puderzucker und Limettenschale schaumig schlagen. Limecurd dazugeben und wieder gut einrühren. Mascarpone dazugeben und einrühren.
Falls das Limecurd keine Raumtemperatur hat, kann es sein, dass die Creme gerinnt. Dann einfach kurz ins heiße Wasserbad stellen und mit dem Schneebesen durchrühren. Das dauert ca 5-10 Sekunden und die Creme ist wieder gebunden.

Zusammenbau:
Die beiden Biskuitböden je einmal waagerecht durchschneiden.
1/3 der Tränke auf dem 1. Boden verteilen und 1/3 der Creme daraufgeben. Den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren. Der letzte Boden bekommt weder Tränke noch Füllung und wird mit der Backunterseite nach oben aufgelegt.
Nun für eine Stunde in den Kühlschrank stellen, so kann die Creme fest werden und verrutscht später nicht beim Einstreichen.

Für die Swiss Meringue Buttercreme:
  3 Eiweiß L (120 gr)
120g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
150g weiche Butter
 schwarze Pastenfarbe

Eiweiß, Zucker und Vanillezucker in einer hitzebeständigen Schüssel über einem leicht köchelnden Wasserbad unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen auf 65 Grad erhitzen.
Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit der Küchenmaschine das Baiser kalt schlagen. Das kann gerne mal 10-20 Minuten dauern. Die Masse sollte sich kühl anfühlen sein, da sonst die Butter schmelzen kann.
Nach und nach die weiche Butter stückchenweise einarbeiten. Wenn die gesamte Butter eingearbeitet ist, wieder auf höchster Stufe schlagen. Durch die Zugabe der Butter fällt der Eischnee zuerst wieder etwas zusammen und nach einiger Zeit wird die Creme wieder fest und hat eine perfekte Konstistenz. Falls die Creme zwischendurch gerinnt - einfach weiterrühren, bis sie fest wird und eine cremige Konsistenz hat. Mit schwarzer Lebensmittelfarbe in verschiedenen Grautönen färben. 
Die Torte rundherum mit einer dünnen Schicht Creme einstreichen und kühl stellen. Mit dieser 1. Schicht werden die Krümel gebunden. Nach ca 10-15 Minuten ist diese Schicht fest und es kann noch eine 2. Schicht aufgetragen werden. 

Für eine ganz genaue Anleitung für den "Concrete Cake-Farbeffekt", wie man die Zuckerkristalle färbt und an die Torte bekommt, empfehle ich wie gesagt meinen brandneuen Concrete-Cake-Kurs am 16.11.19 in Wien

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