Donnerstag, 11. Februar 2016

3D-Tortenkurs "Der Koch" bei Marianne Daubner in Österreich

Also, ich bin normalerweise kein Fan von guten Vorsätzen an Silvester, aber 2015 hatte ich doch einen: In Zukunft wieder etwas mehr bloggen. Und was passiert dann? Hupsi...Ganze sechs Wochen ohne einen einzigen Bericht. Aber so Phasen gibt es immer mal wieder und ab und zu ist so eine Pause auch mal ganz angenehm.

Aber heute hat es mich dann doch mal wieder in den Fingern gejuckt und ich musste ich mich endlich mal wieder an den Rechner setzen, um euch von einen tollen Kurs, an dem ich letztens teilnehmen durfte, zu berichten. Nach einigen vorangehenden Urlaubstagen im schönen Salzkammergut war ich am 29./30. Januar nämlich bei Marianne Daubner von Zuckerwelt in Thalheim bei Wels. Auf dem Unterrichtsplan stand eine -auf einem Bein stehende- 3D-Torte.

Erst zu Weihnachten hatte ich mich an meine erste geschnitzte 3D-Torte gewagt, den kleinen Pete Pingu. Seitdem hat mich richtig das 3D-Torten-Fieber gepackt und ich war schon ziemlich gespannt auf den Kurs und was ich dort wohl lernen würde. Marianne selbst hatte ich schon vor über drei Jahren bei einem Royal Icing-Kurs kennengelernt, seitdem wollte ich unbedingt mal einen Kurs bei ihr besuchen.



Nach einer kurzen Einleitung ging es auch schon an das Füllen und Schnitzen des Kuchens. Dabei zeigte Marianne uns viele tolle Tipps. Anschließend setzen wir den Kuchen auf das Gestell 'Knochengerüst' und ganachierten ihn rundherum gleichmäßig ein.



Danach kam dann ein Programmpunkt, auf den ich mich schon besonders gefreut hatte: Modellierschokolade. Diese Schokolade lässt sich wunderbar formen und schmeckt noch dazu unglaublich gut. Ich weiß gar nicht, wieviel ich davon genascht habe. :D
Arme und Beine formten wir aus Vollmilch-Modellier-Schokolade, anschließend dann aus der weißen Variante (die übrigens noch leckerer war als die aus Vollmilch) den Kopf.
Dann war es plötzlich auch schon 21 Uhr und 7 Stunden Kurs waren wie im Flug vergangen.
 Unsere Figuren durften über Nacht erstmal ruhen und fest werden und wir erstmal nach Hause bzw. zurück ins Hotel fahren.

Am Samstag ging es dann morgens um 9 Uhr wieder los. Nun bekamen unsere Figuren ein Gesicht. Zeitweise sah mein Koch aus wie die böse Puppe aus dem Film "Saw", sehr symphatisch.... ;)
und dazu dann noch der leicht irre Blick! :D

 

Nach einiger Modellierung, einer Verkleinerung der Nase (nein, keine Mang-Nase ;) ) hatte er dann aber endlich ein vernünftiges Gesicht. Das Formen des Gesichts mit Nase, Lippen und Augen, Augenlider waren für mich auf jeden Fall die größte Herausforderung an diesem Wochenende.
Danach ging es wieder etwas einfacher weiter und wir durften unsere Figuren anziehen. Ich entschied mich für eine rosa Kochjacke mit rosa Schnürsenkeln.

 

Zum Schluss kamen noch die letzten Details dazu: Halstuch, Haare, Augenbrauen, Augenlider, Bart, Hände, Kochmütze, ein kleiner Cupcake und ein Stück Käse (fragt mich nicht warum ich ausgerechnet Käse gewählt habe :D ), auf dem der Koch balanciert.
Das alles bastelten wir in den letzten zwei Stunden. Tagsüber hatten wir scheinbar etwas zu viel geratscht und getrödelt und deshalb hieß es für die letzten 2 Stunden: VOLLGAS geben.
 

Direkt nach dem Kurs gab es übrigens fast noch ein Drama, weil ich meinen Koch einfach nicht in unseren kleinen Flitzer (2Sitzer mit sehr kleinem Kofferraum) bekam. Da er mit Kochmütze stattliche 55cm hoch ist, passte er nicht in den winzigen Kofferraum.
Die Kiste, die mir Marianne netterweise mitgegeben hatte, konnte ich wiederum nicht auf dem Schoß transportieren, weil es im Falle eines Unfalls Probleme mit dem Airbag gegeben hätte. Die Lösung letzten Endes: Kiste weg und mit viel Kleenex und Frischhaltefolie einwickeln und dann durfte mein Koch die 2,5 Stunden zurück nach München im Fußraum mitreisen.
Leider war selbst dort so wenig Platz, dass er bei jedem Beschleunigen und Bremsen mit dem Hinterkopf an das Handschuhfach schlug. Glücklicherweise überstand er die Fahrt aber fast unbeschadet. Nur die Hand mit dem Cupcake war angebrochen, aber das konnte ich daheim wieder flicken.

Meine fertige Torte
 

Mariannes Torte

Die Torten der anderen Teilnehmer


Alles in allem war es ein superinteressanter Kurs und ich freue mich jetzt schon auf die beiden nächsten 3D-Torten-Kurse, dieses Mal in München, die ich im Sommer besuchen werde.

Einen davon, die reizende Flamingodame Babette habe ich selbst für euch organisiert und ihr könnt über mich Plätze buchen.

 

Dagi

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