Die intolerante Isi und ihr Food Truck

Montag, 6. Oktober 2014

Heute möchte ich euch ein Start-up vorstellen, was mir besonders am Herzen liegt:
Die intolerante Isi ist seit diesem Sommer mit ihrem intoleranten Food Truck auf den Straßen Münchens unterwegs, um frische Leckereien für Menschen mit Lebensmittel-Intoleranzen anzubieten.


Kennengelernt haben Isi und ich uns bei einem meiner Vintage-Cupcake-Kurse Anfang dieses Jahres und dabei habe ich zufällig von ihrem Projekt erfahren. Das Thema hat mich von Anfang an fasziniert, da mittlerweile immer mehr Leute an laktose-, gluten-, fruktose-, Milchprodukte- oder sonstigen Intoleranzen leiden. Ich persönlich habe zwar abgesehen von Heuschnupfen und einer Tierhaarallergie (byebye Miezekatze, die ich gerne mal gehabt hätte) gottseidank keine Nahrungsmittelallergie, aber einige meiner Freunde müssen sich damit herumschlagen. Deshalb habe ich schon mitbekommen, dass es dabei nicht immer einfach ist, etwas zu essen zu finden.

Und hier kommt die intolerante Isi ins Spiel. :) Um möglichst vielen Menschen ihre leckeren Whoopie Pies, Sandwiches, frische Smoothies und vieles mehr anzubieten, ist sie mit ihrem Food Truck jede Woche auf verschiedenen Standplätzen in München anzutreffen. Die aktuellen Plätze der nächsten Tage kann man jeweils auf ihrer Homepage nachlesen.

Den Food Truck kann man auch für Events buchen und Isi ist auch immer wieder auf Festivals, vor wenigen Wochen z.B. auf dem Streetlifefestival und dem Isi Isarinselfest.
Die "Intoleranten", die keinen Platz bzw. Bedarf für einen ganzen Food Truck haben, können die Leckereien natürlich auch als ganz normales Catering bestellen. Oder einen "intoleranten" Geburtstagskuchen für ein "intolerantes" Geburtstagskind.Wer schon einmal einen glutenfreien Kuchen gebacken hat, weiß, dass das gar nicht so einfach ist, weil man viele Sachen beachten muss.

Für Menschen mit Intoleranzen, die auch zuhause "Intolerant" backen oder kochen lernen möchten, bietet Isi übrigens auch "intolerante" Koch- und Backkurse an, die Kurse sind buchbar über meine Seite www.mybackkurs.de.

Letzte Woche habe ich Isi und ihren Truck besucht und mich einmal durch das Sortiment geschlemmt.


An diesem Tag war es richtig herbstlich kühl und so habe ich mich gleich auf mein warmes, frisch getoastetes Sandwich mit Zuccini, Augergine, Mozzarella und Basilikum gestürzt. Wenn es jetzt dann noch kühler wird, bietet Isi auch heiße Suppen und Curries und noch mehr warme Sandwiches an. 

Der Quinoasalat mit Gurke, Radischen, Lauchzwiebeln, Avocado, Hirtenkäse und Joghurt-Dill-Dressing hat mich auch so angelacht, allerdings war ich nach dem Sandwich und Whoopie schon zu satt. Beim nächsten Mal muss ich den unbedingt probieren!

Pünktlich zur Wiesn-Zeit gab es gebrannte Mandel-Whoopies (suuuuuperlecker) und die klassischen Oreo-Whoopies (auch superlecker). Beide Whoopies sind laktose- und weizenfrei.

Ist er nicht süß, der lila Truck?

So und jetzt gleich nochmal nachschaun, wo ihr Isi in den nächsten Tagen besuchen könnt und gleich mal bei ihr vorbeischaun.

Video mit Backbuchautorin und Moderatorin Jill Schirnhofer und mir: Lebkuchenherzen selber machen

Dienstag, 30. September 2014

Heute habe ich ein ganz besonderes Schmankerl für euch!
Seit kurzem gibt es nämlich ein Video von mir, in dem ihr sehen könnt, wie ich mit Backbuch-Autorin, Backsendungs-Moderatorin und Bloggerin (Mylifeissweet.de) Jill Schirnhofer Lebkuchenherzen backe und dekoriere.

Links: Ich - Rechts: Jill

Die gebürtige Amsterdamerin Jill (mit einem zuckersüßen holländischen Akzent) ist vor kurzem nach Berlin gezogen und kam vor ein paar Wochen nach München, um ein paar Videos für ihren Youtubekanal "Mädchenkram" der Zeitschrift Mädchen zu drehen.
Durch Zufall haben sich unsere Wege gekreuzt, wir so hatten einen Nachmittag im September viel Spaß beim kneten, ausrollen, dekorieren und naschen und ihr könnt mich nun mal live sehen. Für mich war das etwas ganz neues, da ich noch nie vor der Kamera gestanden bin, aber ich denke, ich habe mich nicht soo schlecht geschlagen.



Nach 2,5 Stunden ausrollen, backen und dekorieren in High Heels haben wir lieber ohne Schuhe weitergedreht.


Die wundervolle Küche gehört übrigens leider leider nicht mir (ich backe zuhause auf übersichtlichen 7,5qm), sondern meiner Freundin Petra. Sie hat uns ihre Küche "geliehen", obwohl sie zu der Zeit noch nicht mal in München war! Vielen lieben Dank nochmal liebe Petra! :*
Ich konnte mich letzte Woche sogar schon bei Petra revanchieren, indem ich ihr als Überraschung High Heels-Cupcakes gebacken hatte. Sie wusste nur, dass ich etwas selbstgebackenes mitbringe und hat sich sehr gefreut! :)


Wenn ihr jetzt auch auf den Geschmack gekommen seid, das Lebkuchen-Rezept meiner Oma findet ihr hier und das Rezept für das Royal Icing hier.

Eine schöne Woche euch!
Dagi

Cupcake-Schuhe mit Rezept und Tutorial

Sonntag, 28. September 2014

Vor einiger Zeit entdeckte ich Cupcakes im Internet, die aussahen wie Schuhe! Und wieder hatte ich eine Sache mehr auf meiner imaginären "to back-Liste".
Als ich nun letztens ein Dankeschön für eine liebe Freundin brauchte, sind mir diese Schuh-Cupcakes wieder eingefallen. Diese Freundin liebt nämlich Cupcakes UND Schuhe. Das perfekte Geschenk also. :)

 

Für die Damen oder Herren, die sich nun gerne in Zukunft ihre Schuhe selbst backen möchte, habe ich hier Rezept und Anleitung zu meinen High Heels-Cupcakes (Vanille-Cupcakes mit Swiss Merengue-Creme).
Die Swiss Merengue Buttercreme stand auch schon länger auf besagter to back-Liste und so konnte ich gleich zwei Rezepte mit einer Klappe schlagen. Im Internet kursieren ja sehr viele verschieden Swiss Merengue Rezepte, da war die Wahl für ein Rezept gar nicht mal so einfach. Ich habe dann ein recht klassisches mit etwas Vanilleextract ausgesucht.
Ich bin immer etwas vorsichtig mit rohem Ei, aber da die Masse erhitzt wird, sollte es kein Problem sein, laut Internet ist die Creme 2-3 Tage im Kühlschrank haltbar. Wenn ihr die Creme im Kühlschrank lagert, unbedingt vor der Verarbeitung auf Zimmertemperatur kommen lassen, da die Creme sonst sehr hart ist.
Ich finde diese Creme übrigens eine tolle Alternative zu einer herkömmlichen Buttercreme, da sie eine tolle, seidige Konstistenz hat und nicht so schrecklich süß ist, allerdings würde ich beim nächsten Mal die Butter etwas reduzieren, da sie schon recht buttrig ist.

Am hübschesten sieht es übrigens aus, wenn die Farbe der Papierförmchen mit den Zuckerperlen harmoniert, also z.B. rosa Förmchen mit rosa Zuckerperlen. Ich habe drei verschiedene Farben genommen, ihr könnt aber natürlich auch nur eine oder gleich 8 verschiedene Farben auswählen.



High Heels Cupcakes
(ca 18 Stück) 
Für den Teig:
80 gr weiche Butter
280 gr Zucker
1 Pck. Vanillezucker
240 gr Mehl
1 Essl. Backpulver
1/4 Teel. Salz
2 große Eier
240 ml Vollmilch

Den Backofen auf 190°C (Umluft 170°C) vorheizen. Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinsblechs setzen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit der Küchenmaschine (oder Handrührgerät) bei niedriger Geschwindigkeit vermischen, bis eine sandige Masse entstanden ist.
Eier und Milch verquirlen. Drei Viertel davon langsam unter die sandige Masse rühren, bis alles gut verbunden ist. An den Schüsselwänden haftende Zutaten mit einem Teigschaber lösen. Die restliche Eiermilch zugießen und alles bei mittlerer Geschwindigkeit zu einem glatten Teig verrühren.
Die Papierförmchen zu gut der Hälfte mit dem Teig füllen. (Nicht wundern, der Teig ist recht flüssig). Im Backofen (Mitte) 18-20 Minuten backen, Stäbchentest nicht vergessen. Kurz auskühlen lassen, dann aus dem Blech lösen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Swiss Merengue-Creme:
 3 Eiweiß
180 gr Zucker
1 Prise Salz
270 gr Butter, Zimmertemperatur
1/2 Teel. Vanilleextract
    Eiweiß, Zucker und Salz in eine große Schüssel (am besten die Schüssel der Küchenmaschine) geben und über dem Wasserbad und leichtem Rühren auf 60-65 Grad erwärmen. Das ist wichtig, damit das Eiweiß pasteurisiert wird. Wenn 60 Grad erreicht sind, Schüssel vom Herd nehmen und mit der Küchenmaschine aufschlagen. Die Masse soll komplett abkühlen, dabei muss sie ununterbrochen geschlagen werden, dass kann 10 Minuten dauern.
    Wenn die Masse kalt ist, die Butter stückchenweise zur Creme geben und jeweils gut unterrühren. Achtung, wenn man die Butter in die noch warme Creme gibt, schmilzt sie! Zum Schluss den Vanilleextract dazugeben und verrühren.

    Für die Dekoration:
    - 200 gr weiße Schokolade
    - Kekse in länglicher Form (z.B. Belvita Frühstückskekse sind perfekt) für die "Sohle"
    - Kekse/Schokoriegel (z.B. Duplo) in Röllchenform für den "Absatz"
    - nach Geschmack Kokosflocken, verschiedenfarbige Zuckerstreusel
    - Fondant, in Schleifenform, Fondant in Broschenform

    Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die länglichen Kekse passend zuschneiden, sie sollten zum Absatz hin schmaler werden (Belvita Frühstückskekse haben schon eine perfekte Form und müssen nur auf einer Seite etwas gekürzt werden).


    Die "Absatz"-Kekse/Schokoriegel etwas kürzen, dabei einen "Sohle"-Keks und einen Cupcake zur Hilfe nehmen, um die perfekte Länge zu finden. 

    Jeden Keks mit einem Messer mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen und zum Trocknen auf ein Blech mit Backpapier legen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Die geschmolzene weiße Schokolade noch nicht aufessen, die brauchen wir später noch als Kleber für die Schuhe.

    Creme in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und Swirls auf die Cupcakes spritzen. 

     Streusel in Schälchen füllen und die Cupcakes vorsichtig darin wälzen. 

    Mit einem spitzen Messer einen Spalt in die Cupcakes schneiden.
    Wenn die Schokolade der "Sohle" fest ist, die Creme in einen weiteren Spritzbeutel füllen und ein ca 0,5cm großes Loch an der Spitze herausschneiden. Keks am breiten Rand festhalten und an den übrigen drei Rändern einen dünnen Streifen Creme aufspritzen.
    TIP: Die mit der Schokolade bestrichenen Kekse am besten ein paar Minuten im Kühlschrank lagern, damit die Schokolade ganz fest wird und man keine Fingerabdrücke darauf bekommt.

    Nun den Cremerand vorsichtig in den Zuckerstreuseln wälzen. Den eingeschnittenen Cupcake nehmen, an den beiden Spaltenden festhalten, damit der Spalt aufgedrückt wird und den Keks mit der Streuselfreien Seite in den Cupcake stecken. Nun entweder einen Helfer die "Sohle" halten lassen oder eine kleine Tasse o.ä. unter die "Sohle" stellen. In der Zwischenzeit etwas geschmolzene Schokolade auf den "Absatz" auftragen und mit der "Sohle" verkleben. Das muss nun 18x wiederholt werden.

    Wenn du jetzt sagtst, HUI, das ist viel Arbeit!
    Ja, stimmt. Ich selbst hatte nach 10 Schuhen keine Lust (und keine Duplos) mehr und habe auf die restlichen Cupcakes einfach Swirls gespritzt. Kam auch so sehr gut an.


    TIP: Wenn du die Cupcake-Schuhe transportieren möchtst, stelle sie am besten vorher in den Kühlschrank, bis die Schokolade fest ist, - sonst kann der Absatz abgehen. Beim Herausnehmen aus der Transportbos bitte immer am Cupcake UND den Absatz nehmen.

    FAZIT: Die Schuh-Cupcakes sind zwar WIRKLICH viel Arbeit, aber es lohnt sich! Ich hatte meiner Freundin die Cupcakes in der Arbeit vorbeigebracht und da sie nicht alle Törtchen mitnehmen wollte, hatten die Kolleginnen auch noch etwas davon. Und die haben sich auch unheimlich gefreut und waren begeistert von den essbaren süßen Schuhen.

    Jetzt wünsch ich euch viel Spaß beim Nachbacken!
    Dagi <3

    Ein bayrischer blau-weißer Wiesn Sweet Table

    Dienstag, 23. September 2014

    Hui, ist mein letzter Blogbeitrag wirklich schon über 4 Wochen her?!
    Das lag weniger daran, dass es nichts zu erzählen gab, sondern eher daran, dass zuviele Events in den letzten Wochen anstanden, so dass ich einfach nicht dazugekommen bin, etwas für euch aufzuschreiben.

    Jetzt sind aber die stressigen Wochen mit einer 4stöckigen Hochzeitstorte für eine Freundin (dazu bald mehr), einigen Kursen (auch dazu bald mehr) und mein großer bayrischer Sweet Table zum Wiesn-Beginn geschafft und ich habe endlich wieder Zeit und Muße, einen Beitrag zu schreiben.



    "Wiesn-Sweet-Table??" Werden sich jetzt eventuell einige treue Leser/innen denken? "Hat sie das nicht schonmal gemacht?"
    Ja, hab ich. Und zwar bereits 2012 und 2013. Kleine Geschichte dazu: Mein Mann trifft sich seit einigen Jahren mit einer Handvoll Freunden zum Wiesn-Anstich und läutet mit einem gemütlichen Weißwurst-Frühstück und einer Mass Wiesn-Bier daheim die Wiesn ein. Aus diesem kleinen Festchen wurde mit den Jahren ein immer größeres Event, was wir in unserer 60qm Wohnung hier ausrichten. Seit 3 Jahren backe ich jedes Jahr einen Sweet Table und versuche mich dabei jedes Mal zu steigern.

    Bereits vor Monaten begann die Planung und ich machte mir Gedanken, welche Leckereien und Dekoration ich gerne möchte. Schon vor 2-3 Monaten hatte ich beschlossen, dass ich uuuunbedingt einen Holzlatten-Hintergrund möchte. Eine passende Tapete war schnell im Internet gefunden, die Befestigung war dann schon weit schwieriger. Mein Mann hat es dann aber doch geschafft, mithilfe von zwei dünnen Holzlatten die Tapete vorrübergehend an der Wand zu befestigen.
    Weinkisten für die Deko hatte ich mir schon vor einiger Zeit besorgt und nachdem mein Schatz auf meinen Wunsch auch noch ein Baumarkt-Brett als Untergrund hellblau lackiert hatte, war das Grundgerüst des Buffets schon so gut wie fertig.

    Bei der Papeterie-Dekoration hatte dieses Jahr das große Glück, dass meine Freundin Johanna mir sehr geholfen hat. Sie macht Stampin Up und mit ihren Schneidemaschinen, Cuttern, Stempeln und vielen anderen tollen Sachen haben wir die Aufsteller, "Eat-me"-Schildchen, die hübsche Torten-Wimpelkette, Cookie-Tütchen und die zweierlei Cupcake-Wrapper gebastelt. Vielen lieben Dank nochmal Johanna! <3
    Wenn ihr übrigens auch gerne so hübsche Sachen haben bzw machen möchtet, schaut doch mal auf ihrem Blog Glitzerwunderland vorbei, da könnt ihr auch Sachen bestellen.


    - Zwetschgentorte nach einem Rezept vom Backbube mit einer München-Skyline 
    (die Silikonform für die Skyline gibt es bei der Mould Manufaktur
     

    - Cake Pops mit weißen und blauen Candymelts

    - Cupcakes mit Fondantüberzug und weiß-blauen Rauten 
    (wer wissen möchte, wie das geht, kann einen meiner Vintage-Cupcake-Kurse besuchen)

    - Apfelstrudel-Cupcakes (der Dauerbrenner auf meinen bayrischen Sweet Tables)


    - Lebkuchenherzen (nach meinem Lieblings-Lebkuchen-Rezept)

    - Zamperl-Kekse (wieder Lebkuchen, hier mit Royal Icing-Überzug 
    und Zamperl (kleine Hunde) aus Fondant)

    - gebrannte Mandel-Cookies (der ABSOLUTE FAVORIT der Gäste)
    Sogar die Cookie-Tütchen hat Johanna gebastalt, 
    passend gestempelt mit "Servus" und "Iss mich".

    - selbstgemachte gebrannte Mandeln

    - Sweets (blaue Maoams und weiß-blaue Marshmallow-Wolken von World of Sweets

     

    - Da ich aus Faulheit Zeitmangel nur 6 Fondant-Cupcakes gemacht habe, gab es außerdem noch einige Cupcakes mit weißer Schokoladecreme in weiß-blau.
     


    Während ich den Sweet Table gebacken und aufgebaut habe, hatte mein Mann rund 150 Wolken handgeschnitten und an die Decke gehängt. Das diesjährige Motto war nämlich "Himmel der Bayern".

    Endlich hab ichs geschafft! 
    Neuer Sweet Table, neues Dirndl, neue Frisur.

    Johanna (links) und ich

    Auch wenn es wieder sehr viel Arbeit war, hat mir dieser Sweet Table wieder sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf den Wiesn-Sweet Table 2015.
    Mein Mann hat letztens den tollen Vorschlag gemacht, dass wir ab sofort Wiesn-Motto-Partys machen und quasi die einzelnen Zelte bzw. Fahrgeschäfte nachstellen.
    Jetzt bin ich schon am überlegen, ob ich als nächstes einen Geisterbahn-Grusel-Sweet Table oder einen ZirkusZirkus Sweet Table mache. Aber gut, dass ich noch 51,5 Wochen Zeit für die Planung habe. :D

    Und was sagt ihr, wie gefällt euch mein Buffet?
    Dagi <3

    "Make your own Törtchen" im aktuellen Braut- und Bräutigam-Magazin

    Dienstag, 12. August 2014

    Vor ein paar Monaten hatte ich euch doch schon von meinem neuesten Projekt erzählt, dem " Make your own Törtchen-Stand". Und jetzt gibt es dazu schon wieder ganz tolle Neuigkeiten!

    Durch Zufall ist das Braut- und Bräutigam-Magazin auf unser Projekt aufmerksam geworden und sie fanden die Idee so schön, dass sie ein Interview mit mir gemacht haben. *freufreu*

    Dieses Interview inklusive einiger Fotos könnt ihr nun in der aktuellen Ausgabe (Süddeutschland-Ausgabe) nachlesen. Also hopphopp in den Zeitschriftenladen eures Vertrauens und das neueste Braut-Magazin holen!




    Für alle, die danach immernoch Fragen zu unserem Törtchen-Stand haben, gibt es ab sofort auf MyToertchen.de unter der Rubrik "FAQ" das komplette, ungekürzte Interview.

    Wenn du den Törtchen-Stand gerne für deine Hochzeit/Firmenfest/Geburtstag/was auch immer buchen möchtest oder noch spezielle Fragen hast, freue ich mich auf deine Nachricht an home(ät)mytoertchen.de.

    Ich freue mich jedenfalls total, dass euch die Idee mit dem Törtchen-Stand genauso gut gefällt wie mir.

    Alles Liebe für euch!
    Dagi

    Fondant-Präsentation für Pickerd im White Rabbits Room

    Donnerstag, 7. August 2014

    Heute möchte ich euch von einem sonnigen Nachmittag im Juni erzählen, an dem ich eine Fondant-Präsentation für Pickerd gehalten habe. Pickerd hat neuerdings endlich auch Fondant im Angebot und den galt es, im Rahmen dieser Präsentation, nun einigen Journalisten vorzustellen.
    Im Vorfeld hatte ich bereits ein großes Paket mit Fondant in vielen Farben, Zuckerstreusel, Schokostreusel, verschiedene Zuckerkugeln und vielem mehr bekommen, um damit etwas experimentieren zu können. Den Fondant nahm ich auch gleich mit zu meinen Kurse und gewann dabei die Überzeugung, dass er sich besonders für Silikonformen unheimlich gut eignet. Da er nicht so feucht ist, wie der sonst von mir am liebsten genutzte Fondant, klebt da überhaupt nichts fest und man kann die Zuckermasse in die Form hinein- und auch gleich -sogar ohne Kühlen oder Verwendung von Bäckerstärke oder ähnlichen Tricks- wieder herausdrücken.

    Nun aber zur Präsentation selbst. Die Organisatoren waren meiner Empfehlung gefolgt und hatten den White Rabbits Room im München-Haidhausen angemietet. Dieses superniedliche Cafe hatte ich bereits in meinen München-Tips empfohlen und mich sehr gefreut, mal wieder dorthin zu kommen.

    An besagten sonnigen Mittwoch im Juni fanden wir uns also im White Rabbits Room ein, um alles entsprechend herzurichten. Kurz darauf trafen auch schon die geladenen Journalisten ein. Nach einer kleinen Begrüßungsrunde mit Häppchen  und "Inge" (dem Nachfolger des Modegetränks "Hugo", nur mit Ingwersirup statt Holunder, nomnomnom) gab, ging es auch schon los. Zuerst demonstrierte ich der geselligen Runde, wie man den Fondant richtig ausrollt und schließlich eine Torte damit eindeckt. Anschließend durften sich die Damen mit den mitgebrachten Muffins und Cremes auch schon selbst austoben und basteln.


    Mein "Präsentations-Podest" mit Pompoms <3 








    Passend zum Namen, bastelte ich für die Chefinnen des White Rabbits Room noch einen White Rabbits Cupcake. <3

    Was man doch alles in kurzer Zeit mit Fondant basteln kann! Den Schuh und die Handtasche habe ich übrigens fast ohne Hilfsmittel gebastelt - man braucht "nur" ein Arbeitsbrettchen, Rollstab, Messer, Drehrädchen und eine Strukurmatte für den Ledereffekt. 

    Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und der Resonanz zu urteilen den anderen Anwesenden auch. Direkt nach diesem sehr netten Nachmittag ging es dann mit meinem Schatz in den Urlaub, eine Autotour quer durch Deutschland.
    Mehr zu meinem Urlaub und vor allem unseren mehrtägigen Aufenthalt in Hamburg und den süßen Köstlichkeiten, die es so unterwegs zu erkunden gab <3 gibts dann in den nächsten Tagen auf dem Blog.

    Dagi <3

    Sommerliche Heidelbeer-Kardamom-Torte

    Sonntag, 3. August 2014

    Kauft ihr auch so gerne neue Backzeitschriften wie ich? Ich persönlich schmökere am liebsten in der  Lecker Bakery und in der Sweet Dreams. In Letzterer entdeckte ich vor kurzem dann auch ein Rezept für eine Heidebeer-Kardamom-Torte, das sich furchtbar lecker anhörte. Ich liebe Heidelbeeren und ich liebe kleine Torten! Also, was blieb mir anderes übrig, als schnell zu meinem Lieblings-Obststand zu flitzen, um mich mit frischen Beeren einzudecken?
    Da es aber leider im Juli in meinem unglaublich schlecht sortierten Supermarkt nicht möglich war, das eher 'weihnachtliche' Gewürz Kardamom zu bekommen, musste ich nach dem Kochen der Beeren-Konfitüre erstmal ein paar Tage warten, bis mir ein Freund mit Kardamom-Pulver aushelfen konnte. Dann konnte es aber endlich losgehen.

    Laut Rezept wird der Kuchen eigentlich in einer 15cm großen Form gebacken, bei meinem Erstversuch ist der Teig aber dermaßen übergelaufen, dass ich ihn anschließend nochmal in einer 18er Springform gebacken habe.
    Statt frischen Kardamom hatte ich ja nur Kardamom in Pulverform zur Verfügung, 1,5 Teelöffel  davon brachten allerdings nur einen Hauch von Kardamomaroma in den Teig. Wenn ihr also pulverisierten Kardamon benutzt, würde ich euch also empfehlen mindestens 2 Teelöffel davon zu benutzen.

    Die Heidelbeer-Konfitüre kann bereits einige Tage vorher eingekocht werden, allerdings hält sie sich durch den relativ geringen Zuckeranteil nicht sooo lange. Ich würde sie, im verschlossenen Glas, nicht länger als 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren.

     



    Heidelbeer-Kardamom-Torte
    (ca 10 Stück, 18cm Durchmesser)

    Für den Teig:
    3 Eier (Größe L)
    240 gr Zucker
    100 ml Milch
    1/2 Teel. Vanilleextract
    180 gr Mehl
    2 Teel. Backpulver
    1 Teel. frisch zerstoßener Kardamom 
    (oder 2 Teel. Pulver-Kardamom)

    Ofen auf 175 Grad (Umluft 150 Grad) vorheizen. Springform mit Backpapier auslegen. Eier und Zucker ca. 5 Minuten schaumig aufschlagen. Milch und Vanilleextract erhitzen, unter die Eier rühren. Mehl, Backpulver und Kardamom mischen, auf die Eimasse sieben und kurz zu einem glatten Teig verrühren. Teig in die Springform füllen und ca. 50 Minuten backen, bis beim Stäbchentest kein Teig mehr kleben bleibt.
    Auskühlen lassen.

    Für die Heidelbeer-Konfitüre:
    620 gr Heidelbeeren
    1 Vanilleschote
    160 gr Gelierzucker
    80 gr Zucker

    Heidelbeeren verlesen, waschen und trocken tupfen. Vanilleschote längs aufritzen, Mark herausschaben. Beides mit 500 gr Beeren, Gelierzucker und Zucker in einen großen Topf geben, langsam unter stetem Rühren aufkochen. Dann bei schwacher Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen. Vanilleschote entfernen, Konfitüre abschäumen und abkühlen lassen.
    Falls man die Konfitüre einige Tage vorher schon einkochen möchte, nach dem Kochen in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Marmeladeglas geben und nach dem abkühlen in den Kühlschrank stellen.


    Für die Creme:
    400 gr Sahne
    30 gr Zucker
    1 Pck. Sahnesteif
    200 gr türkischer Honig (10% Fett)

    Sahne, Zucker und Sahnesteif steif schlagen, Joghurt unterziehen.

    Boden zweimal waagerecht durchschneiden. Um einen Boden einen Tortenring legen. Mit ca 50-75 gr Konfitüre bestreichen und mit einem Drittel der Creme. Nächsten Boden auflegen und genauso verfahren. Dritten Boden darauflegen. Torte 30-60 Minuten in den Kühlschrank geben, damit die Creme etwas fester werden kann.
    Torten rundherum mit der übrigen Creme bestreichen und mit den restlichen Beeren garnieren.
    Ich habe jeweils die Konfitüre nicht bis zum Rand bestrichen, sondern einen Cremerand gelassen, damit die Konfitüre die Randcreme nicht lila färbt.

    FAZIT: Ein sehr leckerer Kuchen, der -wenn man das Kompott schon wenige Tage vorher macht- gar nicht mal sooo viel Aufwand ist. Die Mischung aus luftigem Kuchen, fruchtigem Heidelbeerröster und cremiger Joghurtsahne passt wunderbar zusammen und ist perfekt für einen sonntägliches Kuchenbuffet mit den Liebsten.
    Achtung, das Kompott lässt den Boden recht schnell durchweichen, der Kuchen sollte also am besten noch am selben Tag gegessen werden.


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