Hello Kitty Torte - Ein Traum wird wahr!

Freitag, 12. Dezember 2014

Im Sommer waren mein Mann und ich zum Grillen bei guten Freunden, die zwei kleine Kinder haben. Irgendwann an diesem Nachmittag unterhielt ich mich mit der 2,5jährigen Tochter über Krümelmonster-Cupcakes und Co. und zeigte ihr einige Törtchen-Fotos auf meinem Handy. Die Kleine fragte mich dann, ob ich ihr so etwas zu ihrem Geburtstag machen kann. Den Termin, Ende November, habe ich mir gleich im meinem Kalender abgespeichert und mich in den folgenden Monaten immer wieder gefragt, ob sie sich nach so langer Zeit überhaupt noch an ihre "Bestellung" erinnert.
Aber anscheinend hatten meine Törtchen einen solch bleibenden Eindruck hinterlassen, dass die Kleine sich tatsächlich bis zu ihrem 3. Geburtstag erinnert hat.


Und so hatte ich ENDLICH die Gelegenheit eine Hello Kitty Torte zu backen. Weitere Wünsche des Geburtstagskindes waren die Farben rosa und lila und farblich passende Smarties. Man glaubt übrigens gar nicht, wie wenig rosa und lila Smarties in einer Rolle enthalten sind!
Damit die Smarties nicht gar so planlos auf der Torte rumkullern, bastelte ich aus Fondant -mithilfe meinem neuen "Clay Extruder"- ein kleines Körbchen.

Im Inneren der Torte findet sich ein Schokokuchen mit Windbeutelfüllung.

Bei dieser Torte testete ich übrigens zum ersten Mal meine Strukturmatte mit großen Rauten. Meine Strukturmatte mit kleinen Rauten kommt ja regelmäßig in meinen Vintage-Cupcake-Kursen zum Einsatz, aber die große Matte stand nun seit bald 2 Jahren in meiner "muss ich mal ausprobieren-Box". Die Technik ist wirklich ganz einfach: Direkt nach dem Eindecken -wenn die Torte noch auf der Drehplatte steht - nimmt man einfach die Strukurmatte und einen Glätter, geht vorsichtig mit dem Glätter und der Matte über die Seite und hält die andere Seite mit der Hand fest, damit die Torte nicht wegrutscht. Danach muss man nur noch Perlen in den Fondant drücken - fertig ist der hübsche Rand. Ich habe diese Torte auch schon bei einer Tauftorte mit Marienkäfern ausprobiert, die Torte zeige ich euch nächste Woche.



Der Bruder des Geburtstagkindes hat für seinen Geburtstag im nächsten Sommer nun schon eine Piratentorte bei mir bestellt. Oder eine Fußballtorte. Mal schauen, vielleicht wird es auch ein fußballspielender Pirat. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf die nächste Torte!

Euch ein schönes Wochenende!
Dagi <3

Buch-Empfehlung "Fräulein Klein lädt ein" und ein Rezept für superleckere Pecannuss-Schoko-Törtchen

Montag, 1. Dezember 2014

Heute möchte ich nach langer Zeit gerne mal wieder ein Backbuch vorstellen. Yvonne Bauer aka Fräulein Klein, die schon seit einigen Jahren den bezaubernden Blog "Fräulein Klein" schreibt, hat nun mit "Fräulein Klein lädt ein" schon ihr drittes Backbuch mit vielen Deko-Tipps geschrieben.


Das Buch ist in die Kapitel Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt. Bei vielen Rezepten findet man außerdem noch zauberhafte Deko-Tipps, um die Leckereien noch hübscher in Szene zu setzen.
Wie im dazugehörigen Blog gibt es hauptsächlich Rezepte für kleine Torten, Cupcakes und süße Kleinigkeiten aber auch einfachere Rezepte wie Schnitten, Kuchen oder kleine Gugls.
Man sieht schon beim Durchblättern, dass hier jemand mit sehr viel Liebe zum Backen die Rezepte zusammengestellt hat.

Da ich mich bei den vielen leckeren Rezepten nicht entscheiden konnte, was ich als erstes backen soll, habe ich meinen Mann entscheiden lassen. Mein Schoko-Liebhaber hat sich für schokoladige Pecannuss-Törtchen aus dem Winter-Kapitel entschieden.
Da ich in meinem Supermarkt keine Pecannüsse gefunden habe, gab es einfach eine Nussmischung.

Meine Törtchen sind zwar ohne Countdown-Zahlen, dafür mit vorweihnachtlichen Törtchen-Topper mit Goldsternen. Die sind übrigens ganz schnell zusammengebastelt: Goldene Sterne aus der Weihnachstdeko-Abteilung im Supermarkt gekauft, auf Zahnstocher gesteckt - fertig.

Pecannuss-Schokoladen-Mini Pies

 

Für den Teig:
250 gr Mehl
1 Prise Salz
1 Essl. Puderzucker
150 gr kalte Butter
70 ml kaltes Wasser

Alle Zutaten verkneten, mit Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung:
150 gr Sahne
50 gr Zartbitterschokolade
120 ml Ahornsirup
1 Pck. Vanillinzucker
2 Eier
2 Teel. Stärke
150-200 gr Pecannüsse (oder andere Nüsse)

Sahne aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade dazugeben und verrühren, bis die Schokolade aufgelöst ist, abkühlen lassen.
Eine Muffinbackform fetten und mehlen. Teig auf etwas Mehl ausrollen und 12 Kreise mit einem 9-10cm großen Ausstecher ausstechen. Teigkreise in die Muffinmulden drücken.
Backofen auf 180 OberUnterhitze vorheizen.
Die abgekühlte Schokolade mit dem Ahornsirup, Vanillezucker, Eiern und Speisestärke verrühren. Pecannüssse unter die Masse heben und in die Teigmulden füllen.
25-30 Minuten backen.

FAZIT:
Diese Törtchen sind so unglaublich lecker und die Creme ist superluftig, wie eine eine Mischung aus superleckerem Pudding und Eiercreme. Für meine Meinung waren es etwas viele Nüsschen, ich denke 150 gr reichen auch vollkommen, dann ist auch mehr Platz für die Creme, von der ein wenig übrig geblieben war. Außerdem würde ich die Nüsse beim nächsten Mal in etwas kleinere Stücke schneiden.
Nach 25 Minuten waren die Törtchen zwar sehr lecker, aber der Teig unten innen noch nicht ganz durch, ich denke, 30 Minuten ist besser.
Wird auf jeden Fall wieder gebacken!


Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken!

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, hier nun ein paar Bilder aus dem Buch:

Im Kapitel Frühling könnt ihr Leckereien wie Holunderblüten-Zitronen-Cupcakes, Rhabarber-Lemoncurd-Torte, Himbeerkuchen im Glas, Pavlovatorte oder Erdbeer-Cheesecake entdecken.


Im Sommer findet man unter anderem Key-Lime-Pie, Kirsch-Pies, Beeren-Eistorte, Himbeer-Käsekuchen in der Eiswaffel oder einen ganzen Sweet Table mit Zitronen.


 

Im Herbst gibt es dann z.B. Schokoladentorte mit Gewürzbirnen (ich liiiiieeebe die Kombination aus Birne und Schokolade), Maronen-Nuss-Torte, Kürbiskuchen und ein Sweet Table mit dem Thema "rund um die Welt".
 

Im letzten Kapitel finden sich leckere Rezepte für Blutorangen-Baiser-Tarte, Mango-Passionsfrucht-Kokos-Torte (die MUSS ich bald mal backen!), Orangen-Mohn-Torte oder Lebkuchen-Gugls.

FAZIT BUCH: Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut, die Fotos sind qualitativ hochwertig, die Settings sehr liebevoll gestaltet und bei den vielen unterschiedlichen Rezepten ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Mir gefällt außerdem sehr gut, dass Yvonne Bauer sehr viel Wert darauf legt, dass die Torten und Törtchen nicht nur gut schmecken, sondern auch hübsch anzusehen sind.

Im Buch ist dieses Rezept für Silvester mit kleinen Zahlen (für den Silvester-Countdown).
´


Vielen Dank an den Callwey Verlag, die mir das Buch netterweise zur Verfügung gestellt haben.

Dagi <3

Mein Lieblings-Onlineshop hat jetzt einen kleinen Laden in München!

Mittwoch, 26. November 2014

In meinen Kursen werde ich ganz oft gefragt, wo ich denn meine Tortenplatten, Backformen und Dekozeug usw. herbekomme. Und meine Standartantwort war immer "aus dem Internet". Bisher....

Jetzt hat nämlich einer meiner absoluten Lieblings-Onlineshops eine kleine Boutique in München-Schwabing eröffnet. Ab sofort gibt es Blueboxtree Parties nicht mehr nur im Internet, sondern auch in der Türkenstraße 76, gleich hinter der Uni.

Ich musste diese Woche natürlich gleich mal vorbeischauen und habe dabei einige Fotos für euch gemacht.
Am Eingang wird man von kleinen Buchsbäumchen empfangen, dem Namensgeber von Blueboxtree.


Der Laden ist ab sofort von Dienstag bis Freitag von 10-19 Uhr und am Samstag von 10-16 Uhr geöffnet.

Eines der absoluten Highlights sind meiner Meinung nach die vielen verschiedenen Tortenplatten.

 

Außer wunderschönen Tortenplatten findet man auch allerlei Backzubehör wie Keksstempel, Backformen, Plätzchen-Ausstecher, Zuckerstreusel oder Cupcake-Wrapper und -Förmchen. 


Und natürlich Party-Zubehör! Angefangen bei Pompoms und Quastengirlanden über Partygeschirr...alles was man für eine gelungene Feier oder einen stimmigen Sweet Table braucht, findet man hier.
Na gut, vielleicht nicht alles im Laden, aber auf jeden Fall alles im Onlineshop.


Ein besonderes Augenmerk wird auf Kinderpartys gelegt, aber auch für erwachsene Partylöwen gibt es eine tolle Auswahl.

Man sieht bei der ganzen Einrichtung, dass hier Menschen mit sehr viel Liebe zum Detail am Werk waren.


Da der Laden sehr klein ist, gibt es hier eine Auswahl der Bestseller aus dem Shop und ausgewählte Stücke, die nicht im Onlineshop verfügbar sind. Man kann aber alle Sachen aus dem Onlineshop auch in den Laden bestellen.

Meine Ausbeute. Cupcake-Wrapper, Cupcake-Backförmchen und Plätzchen-Ausstecher.
Ich glaube, mein nächster Sweet Table wird rosa und gold. <3

MEIN TIPP:
Für die Münchner: Unbedingt mal vorbeischauen!
Für die Nicht-Münchner: Wenn ihr mal in der Stadt seid, unbedingt vorbeischauen.

MEIN EXTRA-TIPP:
Wenn ihr in der Gegend seid, müsst ihr unbedingt den "Der verrückte Eismacher" (Amalienstraße 77) besuchen, das Eiscafe mit den ungewöhnlichsten Eis-Sorten Münchens ist gleich um die Ecke vom Blueboxtree-Laden.

Rezept für superleckere Baileys-Cake Pops und warum ein Cake-Pops nur 3 Minuten leben durfte.

Sonntag, 16. November 2014

Heute möchte ich euch gerne mal wieder eine meiner eigenen Kreationen vorstellen. Für den Geburtstag einer Freundin kreierte ich vor einiger Zeit Baileys Cake-Pops und um das ganze noch mehr zu "baileys-ieren" gab es als Dekoration noch selbstgemachte karamelisierten Baileys-Fugde dazu.
Achtung, dieses Rezept wie ich es gemacht habe, ist sehr aufwendig. Wer nicht stundenlang in der Küche stehen will, kann natürlich auch gekauftes Fudge klein schneiden, das Karamelisieren ist auch kein Muss (schmeckt aber wirklich vorzüglich) bzw. wenn ihr kein Fugde zur Hand habt, geht es natürlich auch ganz ohne die Karamelteilchen - dann einfach nur Zuckerstreusel oder ähnliches auf die Cake-Pops streuen.

Wenn ihr aber Zeit und Muße habt und wirkliche Hammer-Cake Pops haben wollte, hier das ganze Rezept.

Ich muss übrigens noch eine traurige Mitteilung machen. Der leckere Cake-Pop von diesem Foto durfte leider nicht alt werden. Gut, meine Cake-Pops werden normalerweise nie alt, weil sie schon in jungen Stunden/Tagen vernascht werden, aber diesem Cake-Pop waren nur rund 3 Minuten Zeit als Fotomodell vergönnt, bevor er einen tragischen Unfall hatte.... seht einfach selbst weiter unten, was genau passiert ist....

Hier aber erstmal wie versprochen das Rezept:

Baileys Cake-Pops mit karamelisierten Baileys-Fugde
(ca 30 Stück)



Für die Baileys-Fudges:
20 ml Kondensmilch
40 gr brauner Zucker
40 gr Zucker
30 gr Butter
1/4 Teel. Meersalz
20 ml Baileys Likör
60 gr Puderzucker

Eine ca 20 cm große, eckige Form mit Backpapier auslegen.
Alle Zutaten abwiegen. Kondensmilch, beide Zucker, Butter und Salz in einem Topf vermischen und bei mittlerer Hitze erwärmen. Unter ständigem Rühren auf 115°C Grad erwärmen.
Vom Herd nehmen, Likör dazugeben und verrühren. Die Masse in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Den gesiebten Puderzucker in zwei Portionen dazugeben und mit dem Paddel-Aufsatz bei langsamer Geschwindigkeit jeweils gut verrühren.
Die Masse in die vorbereitete Form geben und auskühlen lassen.
Fudge in ca 0,5-0,8 cm große Würfel schneiden. Alle Würfel mit etwas Abstand auf einen großen Teller legen und die Oberseite mit einem Bunsenbrenner kurz karamelisieren lassen (dauert nur ein paar Sekunden). Abkühlen lassen, Würfel drehen und wieder die Oberfläche karameliseren.
--->Schmeckt auch schon lecker, wenn man nur eine Seite karamelisert, rundherum ist wirklich sehr viel Arbeit.

Für den Teig:

3 Eier
1 Pck. Vanillezucker
120 gr Puderzucker
60 ml Öl
125 ml Baileys
120 gr Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Den Ofen auf 165 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Ein 24er oder 26er Springform am Boden und den Seiten mit Backpapier auslegen.
Eier schaumig rühren, dabei den Puderzucker und Vanillezucker einrieseln lassen und solange rühren, bis eine helle, schaumige Masse entstanden ist. Das Öl mit den Likören mischen und abwechselnd mit dem Mehl und Backpulver in die Eiermasse einrühren. In die Springform geben und ca 30-40 Minuten backen, bis beim Stäbchentest kein Teig mehr am Zahnstocher kleben bleibt.
Auskühlen lassen und in eine große Schüssel bröseln.

Für das Frosting:

70 gr weiche Butter
120 gr Frischkäse (Vollfettstufe)
120 gr Puderzucker
10 ml Baileys

Butter, Frischkäse und Puderzucker in eine Schüssel geben und mit einer Gabel verrühren, mit dem Likör zu den Kuchenbröseln geben und alles mit der Hand verkneten. Nun ca 25 gr schwere Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Falls die Masse zu weich sein sollte, für ca 60 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Die fertigen Kugeln für 20 Minuten in den Tiefkühler geben (oder 3-4 Stunden bzw über Nacht in den Kühlschrank).

Dekoration:
Baileys-Fudge
400-500 gr Kuvertüre, Vollmilch oder Zartbitter, je nach Geschmack
ca 30 Stück halbierte Schaschlikspieße oder Lollisticks

Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad langsam schmelzen.
Ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Spieße mit der Spitze in die Schokolade tunken und in die Teigkugeln stecken. Kurz kalt stellen, bis die Schokolade fest geworden ist. Nun die Teigkugeln in die Schokolade tunken, vorsichtig abschütteln und auf das Backpapier stellen. Sofort je ein Fudge neben den Stiel in die Schokolade drücken.

Dieses Rezept ist wie gesagt ziemlich viel Aufwand, aber es lohnt sich!

Jetzt möchtet ihr wahrscheinlich noch wissen, was mit dem Fotomodell-Pop passiert ist?
Wir hatten gerade das Setting für das Foto aufgebaut, den Cake-Pop auf das Tellerchen gestellt, ein paar Fudge drumherum gestreut, mein Mann hat vielleicht 5 Fotos gemacht, da ist es passiert! Das Rückwand-Brett, das nur lose an die Wand gelehnt war, ist mit einem "Wuuuuuusch" umgeklappt. Herausgekommen ist das hier:



Ich habe erstmal einen Lachanfall bekommen. Und gleichzeitig war ich sehr froh, dass hier keine aufwendig dekorierte Torte stand, an der ich stundenlang gearbeitet hatte, sonder nur ein einzelner Cake-Pop.
Glücklicherweise waren bei den wenigen gemachten Fotos schon ein sehr hübsches Bild dabei, siehe oben.

So jetzt wünsch ich euch viel Spaß beim Nachbacken!
Dagi <3


Ein Wochenende in Hamburg oder wie ich das erste Mal in meinem Leben etwas gewonnen habe

Donnerstag, 13. November 2014

Kennt ihr das? Ihr macht immer wieder bei Gewinnspielen mit, habt aber noch nie etwas gewonnen? So geht es mir seit ich denken kann und deshalb mache ich bei Gewinnspielen mittlerweile eigentlich gar nicht mehr mit.
Als ich im Frühjahr angeschrieben wurde, ob ich nicht bei einem Almondy-Fotowettbewerb mitmachen möchte, bei dem man eine Reise in meine zweitliebste Stadt Hamburg inklusive einem professionellen Torten-Fotoshooting gewinnen kann, dachte ich mir, ich habe ja nichts zu verlieren und habe mitgemacht. Einige Tage später kamen per Kurier drei Tiefkühltorten von Almondy (ja genau, diese leckeren Torten, die es in den Ikea-Restaurants immer gab), wovon wir eine fotografiert und alle gegessen haben.
Und das Unglaubliche ist passiert: Ich habe gewonnen! Bzw. wir, also mein Mann und ich haben gewonnen, er hat nämlich das Gewinnerfoto gemacht.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle, die für uns gevotet haben und unseren Trip so möglich gemacht haben.

So kam es, dass mein Schatz und ich Ende Oktober für ein verlängertes Wochenende nach Hamburg geflogen sind. Flug und eine Hotelübernachtung wurden von Almondy bezahlt und wir haben noch ein paar Tage daran gehängt, um Freunde in Hamburg zu besuchen.
Nach der Ankunft am Flughafen ging es direkt mit dem Taxi ins Fotostudio Seiffe, einem Studio, das sich ganz der Food-Photography verschrieben hat. Zur Begrüßung gab es gleich mal Prosecco und Franzbrötchen (YAY, ich liiieebe diese Zimtdinger, wahrscheinlich deswegen weil es die bei uns in München nicht gibt).

Dann ging es auch schon los. Die Aufgabe war es eine Almondy-Torte hübsch in Szene zu setzen. Dafür hat mir Fotograf Arvid erstmal das Lager mit Tellern, Tortenplatten, Tüchern, Dekorationsartikel und und und gezeigt. Und ich sollte etwas aussuchen! Das war gar nicht so einfach, angesichts der RIIIIIESEN-Auswahl. Platten in weiß, gelb, lila, grün, blau, im Vintage-Stil oder aus Steingut, aus Glas oder Porzellan. Dazu gab es noch ungefähr ein 5m langes Regal NUR mit weißem Geschirr. Am liebsten wäre ich in dem Lager eingezogen bzw hätte alles mitgenommen, aber da meine 60qm Wohnung leider eh schon ziemlich voll ist... Ich glaub ich brauch eine größere Wohnung....oder ein Tortenplattenlager.

Während ich die Qual der Wahl bei der Auswahl der Tischplatte, Teller und sonstige Deko hatte, machte mein Mann fleißig "behind the scenes Fotos", die ihr hier nun sehen könnt. Ich bin übrigens die mit dem gepunkteten Rock und der grünen Jacke.

Im Heiligsten: Dem Geschirr- und Dekorations-Lager


Nach der Auswahl der "Tischplatte" und des Hintergrundes ging es an den Aufbau. 


Mal ehrlich: Wie soll man sich da bitte entscheiden??


Tortenbäckerin und Fotograf bei der Arbeit.
 

Nein, ich habe den Stoff nicht passend zu meinem Rock ausgewählt. *hüstel*


Sieht das nicht zum Anbeißen aus?!

"Siehst du Dagi, so wird das gemacht."


Alle arbeiten und ich teste den Kuchen - das ist schließlich auch ein wichtiger Job! 

 Erwischt!

Nach der Mandeltorte mit leicht gerösteten Mandelblättchen haben wir noch eine Milka-Schokoladenmousse-Torte in Szene gesetzt.


 Die fertigen Fotos. Wunderschön, wie aus einem Backbuch <3 <3



Fotograf Arvid und ich


 Mein Mann Jens und ich

Die ganze Truppe. Vielen lieben Dank für diesen tollen Tag! Danke an Almondy, Studio Seiffe, Fotograf Arvid und Jessica und Kerstin von Anttrail für die Organisation dieses Tages! Es hat superviel Spaß gemacht und ich konnte viel über Food-Photography lernen. Ich hoffe, ich kann es bald umsetzen, einen Stapel bunte Stoffservietten habe ich immerhin schon gekauft!
Dagi <3 

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