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Montag, 24. August 2020

Alice im Wunderland Hochzeitstorte

Für letztes Wochenende bot sich endlich mal wieder die Gelegenheit eine Hochzeitstorte zu backen. Nachdem meine letzten Hochzeitstorten meistens Cremetorten bzw. Semi Naked Torten waren, durfte es diese Mal eine Fondanttorte zu einem ganz besonderen Thema sein: 

Alice im Wunderland

Für eine Alice-Torte gibt es unzählige Dekorationsideen und nachdem ich einige Zeit auf google recherchiert hatte, entschied ich mich in Absprache mit Braut Sophia für essbare Spielkarten, Fondant-Pilze, essbares Moos, Schlüssel und Schlüssellöcher und ein "eat me" Schild. Getoppt wurde die Torte von einem Hut im Stil des verrückten Hutmachers. 

Alice im Wunderland Torte

Auf die Idee mit den essbaren Spielkarten bin ich recht stolz - zuerst dachte ich, ich bastele ganz simple Spielkarten aus Fondant selbst, aber dann fiel mir www.Tortenbilder.at ein, die Fotos auf essbaren Papier drucken - dort hatte ich im Laufe diesen Jahr schon mehrmals etwas drucken lassen. Ich bat Sophia darum, sich Alice-Spielkarten zu besorgen (die dann auch noch prima als generelle Hochzeitsdeko herhalten konnten), fotografierte die Karten und ließ sie auf essbaren Papier drucken. 

Alice im Wunderland Torte

Schlüssel, Schlüssellöcher und das Schild bastelte ich mithilfe von Silikonformen und malte sie anschließend noch mit goldener Lebensmittelfarbe an. 

Alice im Wunderland Torte

Den Hut wollte ich ursprünglich aus Rice Crispie-Masse machen und dann mit Fondant umhüllen. Dafür werden zunächst Schoko Crispies mit etwas Butter und Marshmallows erhitzt und vermischt. Diese Masse ist nicht nur extremst lecker, sondern -eigentlich- auch gut formbar und ideal als Caketopper. Nachdem ich einige Zeit versucht hatte, einen Hut daraus zu formen, gab ich aber auf und futterte die Ricecrispie-Masse lieber auf. Da ein Hut aus purem Fondant wegen dem höheren Gewicht keine gute Idee wäre, entschied ich mich letztendlich für einen Hut aus Kuchen. Schokoladenkuchen gebacken, mit Ganache gefüllt, geschnitzt, ganachiert und mit Fondant eingedeckt. Die Hutnadeln sind mit goldener Lebensmittelfarbe angemalte Spaghetti und Fondantdeko.     

Gefüllt waren die beiden Haupt-Torten mit jede Menge Beeren: 

Die untere Etage war Schokoladenkuchen mit meiner heißgeliebten Erdbeer-Mascarpone-Creme

Die obere Etage bestand aus saftigem Mandelbiskuit mit einer ebenso leckeren Himbeer-Mascarpone-Creme

Den Mandelbiskuit habe ich erst vor kurzem das erste Mal getestet und für extrem lecker befunden, die anderen Rezepte habe ich alle schon unzählige Male gebacken - die Rezepte habe ich euch oben direkt verlinkt. 

Beide Torten waren rund 11-12cm hoch und damit sie unter ihrem eigenen Gewicht nicht zusammengedrückt wird, baute ich mehrere Stützen ein. Beide Torten hatten je eine Kapaplatte als Unterplatte plus eine zusätzliche Platte in der Mitte - insgesamt baute ich also 4 Platten ein. Unter jede Platte steckte ich 3-5 dicke Strohhalme, so dass die Kapaplatten von den Strohhalmen gehalten wurden. Die obere Torte habe ich nicht gewogen, aber die untere Torte wog knapp 4 kg, ich schätze, die komplette Torte brachte am Ende rund 8-9 kg auf die Waage. 

Hier habe ich die fertig zusammengebaute 8/9kg Torte gerade einige Meter zu ihrem Bestimmungsplatz getragen. Huiuiui. 
Alice im Wunderland Torte


Alice im Wunderland Torte

Brautpaar glücklich = Tortenbäckerin glücklich. <3 <3 
Alice im Wunderland Hochzeits Torte

Das essbare Moos ist ein superschnell und super einfaches Rezept für Mikrowellen-Biskuit, der aus nur 4 Zutaten plus Lebensmittelfarbe besteht. Das Rezept habe ich von Gerhard Sam, der nicht nur tolle Kurse südlich von Wien gibt, sondern auch einen tollen Onlineshop für Backzubehör hat. Vielen Dank nochmal für das Rezept Gerhard. 

Essbares Moos / Mikrowellen Biskuit

1 Ei L

15g Zucker

25g Mehl

5g Backpulver 

dunkelgrüne Gelfarbe (z.B. Hollygreen von Sugarflair) 


Ei und Zucker auf höchster Stufe schaumig schlagen, Farbe (3-4x ordentliche Zahnstocher mit Farbe) dazugeben und verrühren. Mehl und Backpulver mischen, zur Eiermasse geben und vorsichtig unterheben. In ein Plastikgefäß füllen (zu maximal 2/3) und in der Mikrowelle bei 800 Watt 1,5 Minuten backen. 

Auskühlen lassen und in Stücke reißen. 


Alice im Wunderland Torte


Ich hoffe, die Torte gefällt euch. Ich freu mich jetzt schon auf die nächsten Gelegenheiten zum Torten backen. 

Wenn du auch gerne solche Fondanttorten oder andere Torten zaubern können möchtest, ich gebe Backkurse in Wien und München. 

Mehr Infos dazu findest du auf 

www.mybackkurs.de (München)

www.mybackkurs.at (Wien) 


Im Herbst 2020 gebe ich insgesamt 22 Kurse in beiden Städten, die aktuell zu rund 80% ausgebucht sind. Wenn du also dieses Jahr noch mitmachen möchtest, zögere nicht mehr zu lange. ;) 


Habt noch einen schönen Rest-Sommer!


Dagi


Alice im Wunderland Hochzeit

Sonntag, 29. März 2020

Ostertorte 2020 - Quarantäne Hase

Ging es hier letzte Woche noch um:

Heißt es diese Woche schon:

Osterhase 2020 oder auch Quarantäne Hase.



Passend zu Ostern versteckt sich in dieser Torte ein Karottenkuchen. Das Rezept dafür findet sich übrigens im genialen Buch "Torten" von Linda Lomelino. Dieser Karottenkuchen mit Zimt, Apfelmus und Haselnüssen ist so unglaublich aromatisch, dass jeder der ihn probiert, immer sofort das Rezept haben möchte. 

Im Originalrezept wird doppelt soviel Frischkäsecreme verwendet und die Torte damit nicht nur gefüllt, sondern auch eingestrichen. Die Kokosflocken kamen dann außen auf die Torte. 
Ich habe euch das Rezept hier selbstverständlich so aufgeschrieben, wie ich es für die Verwendung als Motivtorte angepasst habe, mit einer Frischkäse-Kokos-Creme als Füllung und außenrum meine Lieblings-Swiss Meringue Buttercreme, die übrigens immer meine 1. Wahl ist, wenn ich Torten einstreiche. 
Als extra Oster-Überraschung sind in die Mitte zwischen den Böden ein paar Schoko-Ostereier versteckt. 




Quarantäne Hase - Ostertorte 2020
15cm Torte

Für den Teig: 
250g Karotten
100g ganze Haselnüsse
150g Apfelmus
150g Butter
3 Eier L
120g Zucker
120g heller Muscovado Zucker
1 Teel. Vanillezucker
180g Mehl
2 Teel. Backpulver
1,5 Teel Natron
1 Teel. Zimt

Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backformen mit 15cm buttern und mehlen. Karotten schälen und fein rapseln. Nüsse grob hacken und mit dem Apfelmus zu den Karotten geben. Butter schmelzen und abkühlen lassen. Eier, Zucker, Muscovado und Vanillezucker schaumig schlagen. Butter dazugeben und verrühren. Mehl, Backpulver, Natron und Zimt mischen, auf den Teig sieben und kurz unterrühren. Karotten, Nüsse und Apfelmus kurz unter den Teig rühren. Die Masse auf die beiden Formen verteilen und 40-45 Minuten backen, bis beim Stäbchentest kein roher Teig mehr kleben bleibt. 

Für die Frischkäse-Kokos-Füllung:
50g zimmerwarme Butter
100g Puderzucker
1/2 Teel. Vanillezucker
150g Frischkäse Vollfettstufe
25g Kokosflocken

geg. Schoko-Ostereier

Butter hell-cremig aufschlagen. Puderzucker, Vanillezucker dazugeben und aufschlagen, 
Frischkäse und Kokosflocken dazugeben und kurz aufschlagen. 


Hier kann man die Schoko-Ostereier im Inneren ganz gut erkennen.

Für die Swiss Meringue Buttercreme:
160g Eiweiß (4 Eiweiß)
160g Zucker
10g Vanillezucker
200g weiche Butter

Eiweiß, Zucker und Vanillezucker in einer hitzebeständigen Schüssel über einem leicht köchelnden Wasserbad unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen auf 65 Grad erhitzen.
Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit der Küchenmaschine zu einem lockeren, standfesten Eischnee aufschlagen. Wenn man ein nasses Geschirrtuch um die Schüssel wickelt, beschleunigt dies den
 Abkühlungsprozess übrigens enorm. 
Weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist. Das kann bis zu 10 Minuten dauern. 

Die Masse sollte nicht wärmer als die Butter sein, da diese sonst schmelzen kann.

Nach und nach die weiche Butter stückchenweise einarbeiten. Wenn die gesamte Butter eingearbeitet ist, weitere 3-5 Minuten schlagen. 


Durch die Zugabe der Butter fällt der Eischnee zuerst wieder etwas zusammen aber keine Sorge, nach einiger Zeit wird die Creme wieder fest und hat  danneine perfekte Konsistenz. 

370g der Meringue-Creme bitte gelb (oder wie auch immer ihr möchtet) färben und den Rest auf zwei Schälchen verteilen. Das eine Schälchen habe ich rosa gefärbt, das andere bleibt einfach ungefärbt. Diese neutrale Creme wird später für den "Kopfschmuck" des Hasen benötigt.
Falls du keinen "Kopfschmuck" möchtest, kannst du die Buttercreme auch einfach nur aus 3 Eiern herstellen und das Rezept entsprechend herrunterrechnen. 

Benötigtes Equipment:
Drehplatte
Teigkarte
kleines Ausrollbrett oder Silikonmatte
kleiner Ausrollstab
Pizzaschneider oder Skalpell
Papier und Schere für die Ohr-Schablone
Rädchen für die Nähte des Mundschutz
verschiedene Lebensmittel-Pastenfarben (z. B. von Sugarflair)
verschiedene Sterntüllen für den Kopfschmuck des Hasen
Schaschlikspieße für die Ohren
Braten- oder Zucker-Thermometer 
Lebensmittelkleber
Clay Extruder (für die Bänder des Mundschutzes)

weiße und rosa Blütenpaste für die Ohren 
weißer und rosa Fondant für die Pfoten
schwarzer und weißer Fondant für die Augen und Wimpern
türkiser Fondant für den Mundschutz

Zusammenbau:
Beide Böden jeweils einmal durchschneiden. 
Ein Drittel der Creme auf den untersten Boden gleichmäßig auftragen und den nächsten Boden auflegen. Abwechselnd Creme und Boden auftragen, als Abschluss sollte oben ein Boden mit der "Backunterseite" nach oben liegen, so hat man später eine möglichst gerade Fläche, die aber bitte nicht, wie die anderen Böden, mit der Frischkäsecreme bestrichen wird.

Torte für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Füllung fest werden kann. 
Anschließend die Torte rundherum mit einer dünnen Schicht der Swiss Meringue Buttercreme einstreichen und kühl stellen. Mit dieser 1. Schicht werden die Krümel gebunden. Nach 10-15 Minuten ist diese Schicht fest und es kann noch eine 2. Schicht Swiss Meringue aufgetragen werden. 
Anschließend die Torte wieder in den Kühlschrank stellen.


Nach der 1. Schicht. 


Nun kann die Dekoration gebastelt werden. 
Für die Ohren habe ich auf Papier Hasenohren aufgezeichnet und ausgeschnitten und an die Torte gehalten - so kann man gleich prüfen, ob die Größe passt. 
Anschließend weißen Fondant oder Blütenpaste 2-3mm dick ausrollen und mithilfe der Schablone und einem Pizzaschneider zuschneiden.
Einen Schaschlikspieß mit Lebensmittelkleber bedecken und abstreichen, so dass nur wenig Kleber am Spieß bleibt. Vorsichtig in das Ohr schieben.
Nun die Schablone für das Innere des Ohres kleiner schneiden. Rosa Blütenpaste ausrollen, zuschneiden und mit sehr wenig Kleber an den Ohren befestigen. Eines der Ohren knicken.

Für die Pfoten etwas weißen Fondant erst zu einer Kugel formen und diese dann zu flachen ovalen Pfoten. Mit wenig rosa Fondant drei kleine Punkte und einen größeren Kreis für die "Fußsohlen" formen und an den Pfoten anbringen.


Für die Augen eine kirschgroße Menge schwarzen Fondant nehmen, zu einer Kugel formen und platt drücken. Anschließend mit weißen Fondant 3 Punkte (2x klein, 1x groß) auf dem Auge anbringen. 
Für die Wimpern etwas schwarzen Fondant zu dünnen Strängen formen und am Auge befestigen. 
Die Augen an der Torte andrücken und nun den Mundschutz basteln.

Für den Mundschutz habe ich mir wieder eine Schablone gebastelt. So kann man die Proportionen überprüfen. Ich habe zuerst türkisen Fondant ausgerollt und mithilfe der Schablone zugeschnitten als Basis. Anschließend habe ich wieder türkisen Fondant ausgerollt, zugeschnitten und dieses Stück dann in 3 Teile geschnitten. Diese Teile habe ich -von der Oberseite beginnend- auf dem größeren Stück Fondant angebracht und für die charakteristische Form jeweils wenig Folie unter die Einzelteile gelegt - so stehen die drei Streifen etwas ab. 



Danach werden die Bänder des Mundschutzes gebastelt. Dafür habe ich etwas türkisen Fondant mit etwas weißem Fondant gemischt, um einen helleren türkisen Farbton zu erhalten. Nun den helltürkisen Fondant ausrollen. Wir benötigen erstmal zwei Streifen, die ca 0,5cm breit und etwa so lang wie der Mundschutz selbst sind. Mit etwas Lebensmittelkleber oben und unten anbringen und mit dem Rädchen Nähte einprägen. 
Das Ganze nun durch gleichmäßiges Andrücken an der Torte befestigen, dafür benötigt man keinen Lebensmittelkleber, da die Creme genügend Haftkraft bietet.

Anschließend noch eine etwa zwetschgengroße Menge helltürkisen Fondant in einen Clay Extruder geben und eine Lochscheibe mit einer flachen, dünnen Öffnung einsetzen. So bekommt man ganz leicht und mit wenig Aufwand gleichmäßige Bänder hin. 
Zwei solche Bänder herstellen und an der Torte anbringen. Die Pfoten mit Zahnstochern und wenig Lebensmittelkleber anbringen und die getrockneten Hasenohren in die Torte stecken. 

Zum Schluss die rosa und weiße Meringuecreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und ein paar Tupfer und Rosen als Hasenhaare auf die Torte spritzen. 
Fertig. :) 

Ich hoffe, mein Osterhase 2020 gefällt euch? 
Falls ihr ihn nachbackt, freue ich mich, dass ihr mich verlinkt. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachmachen und bleibt gesund!
Dagi 

Donnerstag, 24. Mai 2018

Müllauto-Torte inkl. Tutorial und Rezept für meinen Neffen zum 4. Geburtstag

Oh ein Blogbeitrag! Auf Home is where the Törtchen is! Ja diesen Blog gibt es noch. 

Die letzten Wochen und Monate waren mit meinen Backkursen und der Eröffnung unserer Superfoodbar "Grasgrün" hier in Wien etwas turbulent, aber jetzt habe ich langsam wieder mehr Zeit und Muße zum Backen.
Ende April stand auch der 4. Geburtstag meines Neffens an und damit die alljährliche 3D-Torte von Tante Dagi.
Zu seinem 4. Geburtstag hatte Klein-Paul erstmals selbst ganz klare Vorstellungen, was er gerne möchte: Ein Müllauto sollte es sein und - ganz besonders wichtig - mit einer "5". Warum weiß ich bis heute nicht, aber es gibt Gerüchte um eine 5-jährige Kindergarten-Flamme...





Dieser Geburtstag war für mich eine ziemliche Herausforderung, da es der erste Geburtstag seit unserem Umzug von München nach Wien war und ich erstmal rausfinden musste, ob ich die Torte in Wien machen soll oder lieber in München und dafür dann ein paar Tage früher anreisen müsste. 
Da eine frühere Anreise wegen des Ladens eher ungünstig war, entschied ich mich, die komplette Torte in Wien fertigzustellen und gut verpackt und gekühlt in einer Thermobox nach München zu transportieren. 



Kleine Hintergrundgeschichte zu den Geburtstagen meines Neffens: 
Als wir vor rund 1,5 Jahren bekanntgaben, dass wir nach Wien umziehen werden, war eine der 1. Fragen meiner Schwägerin "was ist denn dann mit Pauls Torte?" Eine berechtigte Frage, hatte ich ihm doch zur Geburt ein Torten-Abo bis zum 18. Geburtstag (und vermutlich auch länger, wenn er möchte) geschenkt. 
Zu seinem 1. Geburtstag machte ich ihm eine "Pooh im Baumhaus"-Torte, zum 2. gab es eine Feuerwehrauto-Torte, zum 3. seinen Lieblingsteddy als Torte.



Und nun zu seinem 4. Geburtstag eine Müllauto-Torte mit einer 5.  Ich bin jetzt schon gespannt, welche Zahl dann nächstes Jahr auf die Torte soll. Eine 7? Hach, sie werden so schnell erwachsen :D

Als Füllung wünschte er sich -wie schon in den letzten beiden Jahren- Vanillepuddingcreme. Ich würde ja auch gern mal wieder eine andere Füllung machen, aber diese Creme ist einfach so lecker... Mal sehen, ob es in den nächsten 14 Jahren noch eine Geschmacksvariation gibt oder ob wir einfach bei dieser Füllung bleiben. :D 

Die Torte kam bei Paul und seinen Freunden auf jeden Fall supergut an. Ich konnte wegen einem Kurs leider nicht bei der Party dabei sein, aber mein Mann hatte mir ein Video von der Tortenpräsentation gemacht. Es ist sooo süß, wie die kleinen Kids ehrfurchtsvoll staunen und "WOW, sowas hab ich ja noch nie gesehen!" rufen. <3 
Lustigerweise haben sie sich als allererstes die Müllmaus geschnappt, ihr die Ohren abgebissen und danach den ganzen Kopf. Auch das kleinere Mäuschen wurde schwups vernascht und erst danach die restliche Torte. Da soll mal einer sagen, dass niemand Fondant essen mag. 





Die Kinder kamen übrigens gerade vom Pony reiten, deshalb haben sie alle Helme auf.
Geburtstagskind Paul bekommt natürlich das erste Stück - mit seinem Namen drauf.



Als Platte für die Torte nahm ich, wie bei der Feuerwehrauto-Torte, zwei gleich große Kappaplatten, verklebte beide, deckte sie mit Fondant ein und klebte als Bodenstützen einige Kappaplatten-Plättchen mit einer Heißklebepistole auf. Ihr seht auf manchen Fotos den Unterbau mit den Platten. Wenn ihr die Torte nicht durch halb Europa fahren müsst, reicht vermutlich 1/3 der Platten, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen, damit ja nichts verrutscht. 
Beim Feuerwehrauto vor zwei Jahren bastelte ich damals noch einen Feuerwehrmann dazu, da aber menschliche Figuren nicht gerade zu meinem Spezialgebiet gehören, bastelte ich zum Müllauto keinen Müllmann, sondern eine Müllmaus. Damit diese dann nicht so einsam ist, bekam sie spontan noch einen kleinen Mäusefreund dazu. Als Dekoration bastelte ich noch eine Mülltonne komplett aus Blütenpaste und füllte sie mit Smarties. 



Wenn ihr nun auch gerne eine Müllauto-Torte machen möchtet, hier habe ich für euch das Rezept und eine Anleitung aufgeschrieben. 
Ich habe euch auch meinen 3-Tages-Zeitplan aufgeschrieben. 
Bitte beachtet, dass Tag 3 der arbeitsintensivste Tag ist. Falls ihr so eine Torte plant, solltet ihr euch für Tag 3 deshalb unbedingt frei nehmen. 


3D Müllauto-Torte

Abgesehen von den Zutaten der Torte benötigt ihr:
1400g oranger Fondant für das Auto
200g schwarzgrauer Fondant für die Extras am Auto
600g grauen Fondant für die Straße und den Gehweg
150g schwarzen Fondant für die Autoreifen
Kokosflocken und grüne Lebensmittelfarbe
Smarties
Lebensmittelkleber
Blümchen aus Blütenpaste

Equipment: 
Kappaplatten
dicke Strohhalme oder Cakesticks
Heißklebepistole oder Kleber
Skalpell, Clay Extruder
Standard-Fondant-Bastelwerkzeug
Ausrollstab, Ausrollbrettchen
Strukturmatte "Steine"

Vorbereitung: Müllmaus basteln, Mülltonne basteln, Gestell basteln, Kokosflocken grün färben, Fondant färben, Cakeboard eindecken
Tag 1: Boden backen, Pudding kochen
Tag 2: Creme zubereiten, Torte füllen, Ganache anrühren, Cakeboard dekorieren
Tag 3: Torte schnitzen, ganachieren, eindecken und dekorieren

Für den Vanillasponge-Rührteig:
400g weiche Butter
400g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1/2 Teel. Salz
8 Eier, M (Zimmertemperatur)
400g Mehl
1 Pck. Backpulver
150ml Milch

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und einen rechteckigen Backrahmen auf ein Backblech mit Backpapier stellen, er sollte so groß wie möglich eingestellt sein (bei mir 36 x 28cm).
Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln dazugeben und je gut verrühren. Falls die Masse gerinnt, 1-2 Essl. des Mehls dazugeben. Wenn alle Eier gut eingerührt sind, Mehl und Backpulver dazugeben und kurz verrühren. Zum Schluss die Milch dazugießen und kurz verrühren. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und 45 Minuten backen. Stäbchentest nicht vergessen. Auskühlen lassen und am besten 1 Tag ruhen lassen, damit sich der Boden besser schneiden lässt.

Für die Vanillepuddingcreme:
760ml Milch
2 Pck. Vanille-Puddingpulver
100g Zucker
260g weiche Butter

Aus Milch, Puddingpulver und Zucker nach Packungsanweisung einen Pudding zubereiten, in eine Schüssel füllen, mit Folie direkt auf dem Pudding abdecken und komplett auskühlen lassen, am besten über Nacht.
Die Butter schaumig rühren und den Pudding löffelweise dazugeben und unterrühren.

Sonstiges:
ca. 300g Kirschkonfitüre (oder jede andere Konfitüre)

weiße Ganache:
600g weiße Schokolade
300g Sahne

Schokolade in Stücke brechen und in der Mikrowelle anschmelzen. Sahne aufkochen, Schokolade dazugeben und solange umrühren, bis keine Stückchen mehr enthalten sind. Bei Bedarf (falls noch Stückchen vorhanden sein sollten) nochmal kurz erhitzen, bzw. mit dem Rührstab emulgieren.
Komplett auskühlen lassen, am besten über Nacht. Bei Zimmertemperatur lagern.


Zusammenbau:
Tag 2: 
Den Kuchen an allen vier Seiten einen dünnen Streifen Teig wegschneiden, damit der Kuchen eine geradere Kante erhält. Nun der Länge nach abmessen und in 3 gleich große Streifen schneiden, bei mir waren die drei Streifen je 11cm breit und 26,5cm lang. Anschließend 2 Kappaplatten in derselben Größe wie ein Streifen schneiden. Auf der einen Platte wird später die ganze Torte stehen und die ander Platte wird in der Mitte eingebaut. Sie sorgt für mehr Stabilität und erleichtert außerdem das Anschneiden. 


Den ersten Boden einmal waagerecht durchschneiden und diesen Boden auf die erste Kappaplatte setzen. Für mehr Stabilität kann etwas Ganache als Kleber zwischen Platte und Torte vorab auf die Platte gestrichen werden. 
Die Puddingcreme in einen großen Spritzbeutel mit Lochtülle (ca 0,8 cm) füllen und zuerst den Rand, dann das Innere spritzen. Nicht zuviel Creme auftragen. Mit einer kleinen Palette die Creme glattstreichen. Für etwas Frucht in der Torte nehme ich immer gerne eine Konfitüre (z.B Kirschkonfitüre), rühre sie glatt und fülle sie in einen Spritzbeutel mit 0,5cm kleinen Öffnung. Die Konfitüre nun im Zickzack über die Creme spritzen. Am besten auch mit einer kleinen Palette etwas verstreichen. 


So werden 3 dünne Böden und 3 Cremeschichten gestapelt, das ist dann die untere Hälfte der Torte. Bevor der 4. Boden aufgesetzt wird, dicke Strohhalme an allen 4 Ecken (ca 2-3 cm vom Rand entfernt) stecken und auf die aktuelle Höhe der Torte abschneiden. Die kleinen Strohhalme sorgen dafür, dass die Torte später nicht zusammensackt und sie sich außerdem besser anschneiden lässt.
Nun außerdem zwei lange dicke Strohhalme mittig einstecken. Diese Strohhalme sorgen dafür, dass auf der Fahrt nichts verrutscht. Wenn ihr nicht wie ich von Wien nach München mit der Torte fahren müsst, könntet ihr euch diese beiden langen Stäbe auch sparen. Als nächstes die zweite Kappaplatte auflegen und zwei Löcher für die beiden langen Stäbe schneiden. Die nächsten 3 Böden genauso stapeln. Zum Schluss darauf achten, dass die Böden gerade aufeinanderstehen, noch kann man sie wenn nötig noch etwas verschieben. 


In Folie einpacken und über Nacht in den Kühlschrank (mindestens 12 Stunden) stellen. So kann der Kuchen noch gut durchziehen und die Creme schön fest werden. 
Inzwischen die Reifen aus Fondant basteln. Für die Felgen habe ich insgesamt 60g weißen/hellgrauen Fondant genommen, das war pro Reifen 10g. Für die Reifen selbst hatte ich insgesamt 102g schwarzer Fondant genommen, das waren pro Reifen 17g. Die Felgen habe ich noch mit einem sehr kleinen Lochtülle "gestanzt" und mit glänzender Pulverfarbe angemalt.

Tag 3: Die Torte aus dem Kühlschrank holen und mit einem scharfen kleinen Messer den Kuchen in Form schnitzen, dafür am besten eine Vorlage benutzen. Man kann sich ein Foto ausdrucken, ausschneiden und das Foto an die Torte halten zum schnitzen oder wie ich frei Hand nach einem Bildschirmfoto arbeiten. 
Für die Radhäuser die Reifen anlegen und entsprechend große Löcher einschneiden. Schneidet dort ruhig etwas mehr Fläche aus, da durch die Ganache und den Fondant die Öffnungen wieder kleiner werden. 


Die Hälfte der Ganache aufschlagen, bis sie eine cremige Konsistenz hat. Mit einer Teigkarte die ganze Torte rundherum dünn mit Ganache bestreichen. Dies ist der 1. Durchgang, bei dem die Krümel gebunden werden. Torte für ca 20 Minuten kalt stellen, bis diese 1. Schicht fest ist.

Als nächstes die restliche Ganache aufschlagen und den Kuchen erneut rundherum mit Ganache einstreichen, dabei so glatt wie möglich arbeiten. Erneut kühl stellen.


Den orangen Fondant kurz durchkneten und auf etwas Speisestärke ausrollen.
Den Fondant über die Torte geben und andrücken, dabei immer zuerst die Ecken bearbeiten.



Meine Kappa-Platte hatte ich mit grauem Fondant eingedeckt und die Stellen markiert, auf denen später die Abstützungen positioniert werden (siehe Foto oben). Um das besser abschätzen zu können, habe ich einen tortengroßen Flyer auf die Platte gestellt. An diesen Stellen schnitt ich mit einem Skalpell den Fondant aus und klebte die Kappaplatten-Plättchen an. 
Vorher hatte ich noch einen "Gehweg" angebracht. Dafür verwendete ich eine Strukturmatte für Steine. Für einen kleinen Grünstreifen färbte ich Kokosflocken grün (eine genaue Anleitung zum Kokosflocken färben habe ich hier für euch), strich etwas Lebensmittelkleber auf den Fondant und streute die Kokosflocken darüber. 

Anschließend gab ich etwas Kleber auf die Oberseite der Plättchen und setzte die komplette Torte auf. Jetzt sitzt die Torte superfest und kann dekoriert werden. Als erstes habe ich die Reifen eingesetzt und mit etwas Lebensmittelkleber befestigt. 


Nun ging es an die ganzen Details.
Mit dem restlichen orangenen Fondant und einem Clay Extruder stellte ich viele dünne Bänder her, um die Torte rundherum damit zu dekorieren. Die Mäuschen haben auch schon ihren Platz gefunden, ebenso wie ein paar Blümchen aus Blütenpaste, die ich vorab gemacht hatte.
Aus schwarzem bzw. grauen Fondant brachte ich noch die Fenster, Scheinwerfer, Stufen zum Führerhaus und den Text bzw. die 5en an. 


Das war es dann auch "schon" wieder mit meinem Müllauto-Torte-Tutorial, ich hoffe, es hat euch gefallen und die/der eine oder andere backt die Torte mal nach.

Ich freue mich jetzt schon auf mehr Freizeit in meiner Kurs-Sommerpause, dann will ich nämlich einige neue Torten, Rezepte und Techniken testen. Ich werde hier berichten. Versprochen. :)

Dagi <3 


Freitag, 23. August 2013

Wie stelle ich essbare Spitze her - Erfahrungsbericht über Tricot Decor

Wow,  hin und wieder ist selbst ein "alter Hase" wie ich noch richtig fasziniert von den unglaublich vielen Möglichkeiten, welche die Tortendekoration bietet.
Momentan hat es mir selbstgemachte essbare Spitze besonders angetan.
Es gibt einige Anbieter, die diese Spitze im Programm haben, mir persönlich gefällt Tricot Decor von Silikomart am besten.
Eventuell kennt ihr diese italienische Firma schon wegen dem unglaublich großen Sortiment an Silkon(back)formen. Jetzt gibt es dort also auch Pulvermischungen für  Zuckerspitze und natürlich auch das zugehörige Zubehör für die weitere Verarbeitung.


Die Herstellung der Zuckerspitze an sich ist nicht weiter schwierig : Man rührt das mitgelieferte Tricot Mix-Pulver, nach den Angaben auf der Verpackung, mit etwas warmen Wasser an, streicht es dann behutsam in die gewünschte Silikonform und trocknet das Ganze anschliessend einige Minuten im warmen Backofen.
Ein bisschen Fingerspitzengefühl und Übung gehört natürlich auch dazu. Das Wichtigste dabei ist letztlich, dass die Masse korrekt in die Silikonform gestrichen wird, was beim ersten Mal schon mal etwas daneben gehen kann.



 Um die Zuckerspitzenmasse anzurühren benötigt man

50 gr Tricot Mix Pulver und
40 gr lauwarmes Wasser.

Beides wird zusammen in die Küchenmaschine gegeben und für 2 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit gerührt. Danach ist die Masse fertig, um sie mithilfe einer Kunststoff-Teigkarte in die Silikonform zu streichen.
Danach wird die Spitze bei 120 Grad 10-12 Minuten im vorgeheizten Backofen getrocknet.


Nach dem Backen/Trocknen kann man die Spitze mit einer Teigkarte vorsichtig von der Form abziehen.


Nachdem die Spitze noch etwas weiter angetrocknet ist (ich lege sie dafür auf Backpapier, damit sie nicht festkleben kann), kann man sie nach seine eigene Vorstellungen mit in Alkohol (z. B. Wodka aus der Hausbar) angerührter Pulverfarbe anmalen. Es gibt auch bereits durchgefärbte Pulvermischungen, damit ist man aber weniger flexibel was den Einsatz verschiedener Farben angeht.

Wenn die Farbe trocken ist, kann man Cupcakes, Torten, Kekse oder vieles mehr mit der Spitze dekorieren und damit essbare Kunstwerke kreieren. Die Möglichkeiten sind schier unendlich.


Wenn dir das jetzt alles zu schnell ging und du essbare Spitze lieber unter Anleitung in einem Kurs lernen oder erstmal ausprobieren möchtest, schau doch in einem meiner Dekorations-Kurse vorbei: Vintage-Cupcakes-Kurs am 18.01.14 und Fondant-Basic-Kurs am 22.03.14 in der Kustermann Kochschule in München.

Dienstag, 31. Januar 2012

Tutorial: Herstellung einer Zucker-Hibiskus-Blüte

Vor kurzem habe ich ja gleich zwei Torten mit selbstgemachten Zucker-Hibiskus-Blüten gemacht. Diese Blüten sind recht einfach herzustellen, dauern auch bei weitem nicht so lange wie eine Rose (da sie nur 5 statt 18 Blätter haben) und sehen einfach super aus.
Deshalb dachte ich mir, ich schreibe mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für euch.

Um eine solche Blüte herzustellen, benötigt man folgende Utensilien:


Hibiskus-Ausstecher Größe M
Hibiskus-Veiner
Blütenpaste
Puderfarbe in der gewünschten Farbe
Kokosfett
Staubgefäße in rosa und gelb
Floristenband in grün und weiß
24g Blumendraht weiß
Balltool Größe M
Lebensmittelkleber
Celboard
Schaumstoffpad
Ausrollstab klein
Schere
Frischhaltefolie
kleiner Pinsel

Das sieht jetzt erstmal nach sehr viel Equipment aus, allerdings sind die meisten Sachen einmalige Anschaffungen, die man danach immer wieder benutzen kann. Alle Utensilien kann man bei Caros Zuckerzauber bzw bei Torten-Kram bestellen.


TIP: Beim Arbeiten mit weißer Blütenpaste oder Fondant hat man gerne schnell Fussel in der Paste. Um das zu vermeiden, am besten keine dunkle Kleidung tragen.

- Den Draht in ca 12 cm lange Stücke schneiden
- Etwas Blütenpaste aus der Packung nehmen und weichkneten
TIP: Blütenpaste wird sehr schnell fest, nicht benötigte Paste deshalb immer sofort in Frischhaltefolie einpacken.
- Das Celboard bei einer Einkerbung etwas einfetten
- Ein Haselnussgroßes Stück Blütenpaste darauf ca 1 mm dick ausrollen
- Mit dem Ausstecher (ich nehme immer die kleinste Größe) das erste Blatt ausstechen

- Ein Stück Draht in den Kleber tauchen und vorsichtig in die dicke Einkerbung auf der Rückseite einführen

- Dann das Blatt in den Veiner legen und vorsichtig andrücken, so hat man schon die typische Blattstruktur

- Nun bitte das Blatt sehr vorsichtig aufnehmen und auf dem Schaumstoffpad ablegen.
- Mit dem Ball Tool über den Rand fahren, dadurch bekommt man eine schöne Wellung

- Auf diese Weise mindestens 5 Blätter pro Blüte herstellen

- Die fertigen Blätter dann am besten über Nacht trocknen lassen


TIP: Immer ein paar Reserveblätter herstellen, da die fragilen Blätter sehr schnell kaputt gehen können.
edit, TIP: beim Trocknen der Blütenblätter darauf achten,dass sie sich nach außen neigen,sprich mit der schönen Seite nach unten in den Blattformer,dann wirken sie noch realistischer (diesen tollen Tip habe ich von Sonja bekommen, das werde ich bei den nächsten Blumen dann auch selbst beherzigen :).

- Am nächsten Tag können die Blumen gebunden werden. Dafür macht man zuerst die Blütenstempel fertig.
- Die rosa und gelben Staubgefäße in der Mitte durchschneiden und einen ca 25 cm langen weißen Floristenbandstreifen der Länge nach halbieren.

- 5-6 rosa Staubgefäße an ein ca 14 cm langes Drahtstück halten und mit dem weißem Floristenband zusammenbinden.

 Nach ca 1 cm die gelben Staubgefäße miteinbinden. Die oberen ca 2 cm mit Puderfarbe kolorieren.

- Die getrockneten Blütenblätter nun auch kolorieren, dabei vom Blattansatz zur Blattmitte heller werden.

Das grüne Floristenband auch der Länge nach teilen.

Nun die Blütenblätter etwas einknicken und das erste Blatt mit dem grünen Band umwickeln. So postionieren, wie es werden soll und danach die nächsten Blätter jeweils einzeln anbinden.



Ich hoffe, ich habe die Anleitung so geschrieben, dass es jeder verstehen kann, ansonsten einfach melden. :)
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